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Autor Robert A. Heinlein
Titel Endstation Mond
(Weltraumschiff Galileo)
Verlag Gebrüder Weiss Verlag
Berlin-Schöneberg
Jahr 1951
Originaltitel Rocket Ship Galileo
Originaljahr 1947
Übersetzer Herbert Roch und Kurt Seibt
Titelbild Bernhard Borchert
Titelbild 2 Bernhard Borchert
Nachdrucke
  • 1966: "TERRA Utopische Romane" Hefte # 462 + # 463. Moewig Verlag, München. Lizenz Weiss Verlag. 65 + 64 S.
  • 2001: "Bastei SF Special" TB # 24293: "Reiseziel: Mond". Bastei Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach. Ü: Jürgen Heinzerling. "Erstmals in vollständiger Neuübersetzung". 285 S. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    ROBERT A. HEINLEIN
    [ Robert Anson Heinlein (1907-1988) ]

    ENDSTATION MOND

    Dieser Roman schildert den ersten Raketenflug zum Mond. Das fast unglaubliche Vorhaben wird Wirklichkeit. Start und Fahrt verlaufen ohne ernste Zwischenfälle. Die spannend geschriebene Handlung beruht auf wissenschaftlicher Grundlage.

    ROBERT A. HEINLEIN, der erfolgreichste amerikanische Verfasser von Zukunftsromanen auf wissenschaftlicher Grundlage ist in Deutschland bisher nur als Drehbuchautor und Berater des amerikanischen Farbfilms ENDSTATION MOND Millionen von Filmbesuchern bekanntgeworden.

    Der Roman "Endstation Mond" schildert den ersten Raketenflug zum Mond. Hauptpersonen des Buches sind drei tatendurstige, aber sehr begabte Jungens und ein Atomwissenschaftler, die gemeinsam eine vorhandene Weltraum-Rakete für ihre Expedition umbauen. Das fast unglaubliche Vorhaben wird Wirklichkeit. Start und Fahrt verlaufen ohne ernstliche Zwischenfälle und sie landen nach abenteuerlichem Flug auf dem Mond.

    Sie nehmen Verbindung mit der Erde auf und müssen erleben, daß sie nicht die ersten Mondbesucher sind. Aber sie müssen auch feststellen, daß die Inbesitznahme des Mondes durch die Menschen vollkommen neue Perspektiven für die Beherrschung der Erde schafft.

    Die spannend geschriebene Handlung beruht auf wissenschaftlicher Grundlage. Heute noch Utopie, morgen vielleicht schon Wirklichkeit.

    Impressum: © by Robert A. Heinlein · Alle deutschen Rechte by Gebrüder Weiss Verlag, Berlin · Titel des Originals: Rocket Ship Galileo · Berechtigte Übertragung aus dem Amerikanischen von Herbert Roch und Kurt Seibt · Einbandentwurf von Bernhard Borchert · Druck: Wilhelm Limpert, Berlin.

    GEBRÜDER WEISS · BERLIN

    [ DEA | o. J. (1951) | 246+1=247 S. | 19,5 x 13,5 | Roter Leinenband m. farb. ill. SU: DM 6,80 · HLn m. SU: DM 5,80 | mit 1 Seite Verlagswerbung ] +=

    [ TG Katalog-42 | Illmer-126 (nur HLn-Ausgabe) | Serowy # 548-1 ]

    Rezensionen / Materialien:

  • "Ein Zukunftsbild der ersten Raketenfahrt zum Mond auf wissenschaftlicher Grundlage, wie es packender und spannender nicht gestaltet werden konnte. Das Buch eröffnet neue Perspektiven."
    ("Landeszeitung", Gifhorn - Quelle: Gebr. Weiss Verlag)

  • "Es ist eine flüssig geschriebene Reportage über die Abenteuer einer Raketenbesatzung. Heinlein hat das, was man unserem Star unter den Zukunftsromanschreibern, Hans Dominik, nachrühmt: fundierte technische Kenntnisse."
    ("Der Abend", Berlin - Quelle: Gebr. Weiss Verlag)

  • Wilko Müller Jr. auf: buchrezicenter.de (2001: "Um Himmels willen, warum stellt sich denn dabei nicht wirklich heraus, dass der Mond aus grünem Käse besteht? Das Buch tut es ganz bestimmt."

  • Günther Lietz auf: buchrezicenter.de (2002: "Der Roman ist leider nur dem Heinlein-Leser zu empfehlen. "Reiseziel Mond" ist ein Kapitel in der Chronik von Heinleins Leben, das die Anfänge und - anhand späterer Romane - ein wenig die schriftstellerische Reifung erkennen lässt. Für den einen ist so etwas faszinierend. Für den anderen wahrscheinlich gähnend langweilig."

  • Michael Drewniok auf: buchrezicenter.de (2002: "Das ist allerdings keine Wiederentdeckung, die Freude bereitet, oder gar "alle Qualitäten [zeigt], die Heinlein besitzt", wie der Klappentext tönt, denn gar zu dürftig sind Inhalt und Form, was selbst der Nostalgie-Faktor nicht mehr vergolden kann."

  • Günther Barnewald auf: buchrezicenter.de (2001: "Aus Sicht des interessierten SF-Fans muss man Bastei Lübbe trotzdem dankbar sein, dass dieses aus deutscher Sicht "missing link" im Werk Heinleins endlich einmal ungekürzt in deutscher Sprache erschienen ist.

    Aus historischer Sicht ist der Roman sicherlich ein äußerst interessantes Werk, spiegelt Rocket Ship Galileo doch die weltweit grassierende Angst vor untergetauchten Nazis und deren eventuellen Racheplänen nach dem 2. Weltkrieg anschaulich wieder. Wo die Geschichte als spannendes und glaubhaftes Jugendabenteuer leider versagt, da besticht der Roman als Dokument seiner Zeit. Und dies ist sicherlich ebenfalls ein interessanter Aspekt, unter dem erwachsene Leser die Geschichte heute lesen können. Nur für heutige Jugendliche dürfte das Erzählte schwer einzuordnen sein und zudem zu wenig glaubhaft.

    Wer wirklich hochklassige Jugendromane Heinleins lesen möchte und sich nicht für historische Gegebenheiten interessiert, dem sei zum Einstieg eher Der rote Planet, Gestrandet im Sternenreich oder ein anderes der Jugendbücher Heinleins empfohlen, welche dank Bastei Lübbe zur Zeit größtenteils wieder lieferbar sind."