590590
Autor Robert A. Heinlein
Titel Der rote Planet
Verlag Gebrüder Weiss Verlag
Berlin-Schöneberg
Jahr 1952
Originaltitel The Red Planet, a Colonial Boy on Mars
Originaljahr 1949
Übersetzer Herbert Roch
Titelbild Bernhard Borchert
Nachdrucke
  • 1966: "TERRA Utopische Romane" Heft # 454+455: "Der rote Planet" Teil 1 und 2 · Unveränderter "Nachdruck der gleichnamigen Buchausgabe" · Arthur Moewig Verlag, München · o. J. (15. April 1966) · je 65 S. · Cover von Johnny Bruck.
    Anscheinend war Johnny Bruck von dem marsianischen Protagonisten des Romans so beeindruckt, dass er den Namen "Willis" zu einem seiner Pseudonyme machte.
  • 1970: 2 Auszüge unter dem Titel "Willis" (S. 197-203) und "Haltepunkt Cynia" (S. 203-213) in: Helmut Swoboda (Hg.): "Willkommen auf dem Mars: Berichte vom Leben auf anderen Planeten" · Loewes Verlag Ferdinand Carl, Bayreuth.
  • 1975: "Heyne Jugend-Taschenbuch" TB # 72 · Wilhelm Heyne Verlag, München · gekürzte Taschenbuch-Ausgabe der Herbert Roch-Übersetzung des Gebr. Weiß Verlags · 159 S. · Cover und 7 s/w Text-Illustrationen von Karl Stephan.
  • 1980: "Heyne Science Fiction & Fantasy" TB # 3698 · 'Wilhelm Heyne Verlag, München · "Ungekürzte illustrierte Neuausgabe" · Ü: Herbert Roch (© 1952 der deutschen Übersetzung by Gebr. Weiß Verlag, Berlin - © 1980 der bearbeiteten, ungekürzten Übersetzung by Wilhelm Heyne Verlag, München) · 205 S. · Cover: Eddie Jones · mit 15 ganzseitigen s/w Illustrationen: Lota Ponika.
    Herbert Rochs Übersetzung wurde minimal "bearbeitet". Der Bearbeiter wird im Impressum namentlich nicht genannt. Die Bearbeitung beschränkt sich darauf, dass ab und zu einige Begriffe gegen andere ausgetauscht wurden, die dem Bearbeiter wohl treffender erschienen sind, z. B. heißt es statt "sie gingen einen Gang entlang" nun "sie bewegten sich einen Gang entlang", aus "hing" wurde "hängte", aus "hop" wird "hopp", aus "Java" wird "Kaffee" (Originaltext: "Get me a cup of Java"). "Protuberanzen" heißen nun "Pseudopodien" (Originaltext: "Willis gave a litte bounce and landed in the doctor's hands, withdrawing all protuberances as he did so") oder ein Ball (Willis), der "mit dichtem, kurzgeschorenen Fell bedeckt war" ist nun "mit dichtem kurzhaarigen Fell bedeckt" (Originaltext: "close-cropped fur"). Also, mir gefällt der unverfälschte Text von Herbert Roch besser!
  • 1981: "Heyne Science Fiction & Fantasy" TB # 3698: 2. (unveränderte Auflage) | 1982: 3. (unveränderte) Auflage | 1984: 4. (unveränderte) Auflage | 1987: 5. (?) (unveränderte Auflage.
  • 1999: "Bastei-Lübbe SF-Abenteuer" TB # 23214 · Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe, Bergisch Gladbach · Unveränderte Lizenzausgabe des Heyne-Verlags · Juli 1999 · 285 S. · Cover: Barclay Shaw (Verwendet wurde das Titelbild der Ausgabe "Del Rey/Ballantine vom Januar 1990).
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    ROBERT A. HEINLEIN
    [ Robert Anson Heinlein (1907-1988) ]

    DER ROTE PLANET
    Roman

    Diesmal ist es der Mars, auf den Heinlein seine Leser entführt. Die Handlung bringt lebendig und anschaulich all die Probleme und Schwierigkeiten, vor denen Kolonisten von jeher gestanden haben. Es geht um ihre Rechte und Freiheiten, die sie verteidigen müssen, und wie Frank und Jim, zwei jugendliche Kolonisten, in diesen Kampf eingreifen, wie sie einer Verschwörung auf die Spur kommen, fast in Gefangenschaft geraten, auf abenteuerliche Weise fliehen und auf ihre Art dazu beitragen, die Kolonie zu retten, ist der eigentliche Inhalt des frisch und unbekümmert erzählten Buches.

    Die Freundschaft der drei Beteiligten gibt der Geschichte einen spannenden und fesselnden Hintergrund. An lustigen, komischen, humoristischen Episoden ist kein Mangel, und wer Jim, Frank und Willis erst einmal kennengelernt hat, dürfte sie so leicht nicht wieder vergessen.

    Impressum: Copyright by Robert A. Heinlein · Alle Rechte der deutschen Ausgabe by Gebr. Weiss Verlag, Berlin-München · Titel des Originals: The red Planet · Berechtigte Übertragung aus dem Amerikanischen von Herbert Roch · Einbandentwurf von Bernhard Borchert · Satz und Druck: W. Büxenstein GmbH., Berlin.

    GEBRÜDER WEISS VERLAG - BERLIN-MÜNCHEN

    Klappentexte:

    TERRA # 454 und #455:
    "Jim Marlowe, jugendlicher Marskolonist, nimmt sein Haustier Willis,ein ballähnliches Geschöpf, mit ins Internat. Der Schulleiter beschlagnahmt Willis, da Haustiere im Schulbereich nicht erlaubt sind. Jim befreit Willis und flieht mit seinem Freund Frank und Willis. Nach einer wilden Querfeldeinfahrt, wobei sie sogar ein marsianisches Gebäude betreten, verhndern sie ein Komplott, das die Kolonisten an ihrer alljährlichen Wanderung hindern soll. Dank Willis´ Fähigkeit, Stimmen und Wörter, die er gehört hat, genau zu reproduzieren, lehnen sich die Kolonisten gegen den Plan auf, einen extrem kalten marsianischen Winter in hohen Breiten durchzustehen."

    HEYNE SF:
    "Die Menschen sind dabei, den Mars zu besiedeln. Die Ureinwohner haben den Kolonisten einige Areale entlang der Kanäle abgetreten. Irdische Wissenschaftler gehen daran, den Nachbarplaneten der Erde zu "terraformen" und die ungeheuren Sauerstoffmassen, die im Gestein der Wüsten gebunden liegen, wieder in eine atembare Atmosphäre zu verwandeln.

    Das Buch schildert die Abenteuer der beiden Jungen Frank und Jim, die auf dem Mars aufgewachsen sind. Sie kommen einem abgefeimten Plan der Siedlungsgesellschaft auf die Spur, die aus Kostengründen die Umsiedlung der Kolonisten bei Einbruch des unvorstellbar strengen Marswinters verhindern will. Mit ihrem eingeborenen Freund, dem kugelförmigen Mehrzweckgenie Willis, besuchen Frank und Jim die alten, rätselhaften Städte der Marsianer, gewinnen das Vertrauen ihrer seltsamen Bewohner, die über geheimnisvolle paranormale Fähigkeiten verfügen und den bedrängten Kolonisten auf ihre Art gegen ihre Gegner beistehen.

    "Der Rote Planet" entstand 1949 und liest sich noch genauso frisch und faszinierend wie vor fünfzig Jahren. Der Roman, der wesentlich zur Popularität Robert Heinleins als Autor beitrug, ist dazu geeignet, eine neue Generation für die Science Fiction zu begeistern, wie er es schon vor einem halben Menschenalter bei den alten "SF-Freaks" von heute vermocht hat."

    BASTEI:
    "Ein Klassiker der SF, vor fünfzig Jahren entstanden, aber immer noch so frisch und faszinierend wie damals. Der Roman, der wesentlich zur Popularität des Autors beitrug, ist bestens dazu geeignet, eine neue Generation für die SF zu begeistern.

    Die Menschen sind dabei, den Mars zu besiedeln. Geschildert werden die Abenteuer von Frank und Jim, die auf dem Mars aufgewachsen sind. Sie kommen dabei einem abgefeimten Plan der Siedlungsgesellschaft auf die Spur, die aus Kostengründen die Kolonialisierung verhindern will. Zusammen mit ihrem eingeborenen Freund, dem kugelförmigen Genie Willis, besuchen Frank und Jim die alten rätselhaften Städte der Marsianer und gewinnen das Vertrauen ihrer seltsamen Bewohner. Diese verfügen über paranormale Fähigkeiten und stehen den bedrängten Kolonialisten auf ganz eigene Art gegen deren Gegner bei."

    Helmut Swoboda (Hg.): "Willkommen auf dem Mars" (S. 196):
    "Robert A. Heinleins Roman DER ROTE PLANET ist literarisch vielleicht wenige anspruchsvoll, zählt aber immerhin zur Spitzenklasse neuerer Science Fiction. Heinlein, der 1907 in Amerika geboren wurde, hat sogar den Spitznamen "Mister Science Fiction" erhalten, weil er eine große Anzahl derartiger Bücher verfasst hat. Wie alle gute Science Fiction beschränken sie sich nicht auf technische Phantasien, sondern behandeln auch die Probleme des menschlichen Zusammenlebens und des Lebens mit Geschöpfen anderer Welten.

    DER ROTE PLANET ist 1949 erschienen und eine Verbindung von Science Fiction und Kriminalgeschichte, von Staatsroman und Wildwest-Romantik. Die Helden der Erzählung sind zwei Jungen, Jim und Francis, und ein seltsames Marsgeschöpf, Willis. Wir bringen einen Ausschnitt aus dem ersten Teil des Buches; später helfen Jim, Francis und die weisen Marseingeborenen entscheidend mit, ein auf der Erde geschmiedetes Komplott gegen die Mars-Kolonisten zu zerschlagen und deren Selbständigkeit zu sichern."

    Rezensionen / Materialien:

  • "Mit Phantasie und Humor wird der Mars mit seinen Bewohnern beschrieben. An Überraschungen und spannenden Erlebnissen kann es da nicht fehlen."
    "Weltraumfahrt" -Quelle: Gebr. Weiss Verlag)

  • "Sein Buch macht den Leser zum Freunde eines Dreigespanns junger Kolonisten auf dem Mars: Kampf, Verschwörung, Gefangenschaft, tausend Abenteuer, um die Kolonien zu retten, sind zu bestehen. An lustigen, komischen und Gott weiß was für Zwischenfällen ist kein Mangel. Man bedauert, wenn das Buch zu Ende geht."
    ("Hamburger Echo" - Quelle: Gebr. Weiss Verlag)

  • SF-Dinosaurier auf "a3khh.blogspot.de":

    "Ein heutzutage immer noch lesbares und thematisch durchaus aktuelles Jugendbuch. Heinlein konzentriert sich auf die Jungen, naturgemäß bleibt die Geschichte dann aufgrund der kindlichen Perspektive etwas an der Oberfläche. Dies wird aber ausgeglichen durch sehr stimmungsvolle Landschaftsbilder und sehr emotionale Schilderungen der Begegnungen mit den Marsianern. Heinleins Protagonisten sind hier keine Superhelden, sondern ganz normale amerikanische Jungs von nebenan. Ebenso wie Jo Walton lese ich diesen Roman etwa einmal in jedem Jahrzehnt. Er hat seine Mängel, aber im Endeffekt kann ich ihr nur zustimmen: "So I suppose it is really a book with rushed plot and a bland hero. What makes it worth reading then? - Well, obviously, the setting."