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Autor Wolf Detlef Rohr
Titel Homunkulus, der künstliche Übermensch
Ein unheimlicher Zukunftsroman
Verlag Verlag C. S. Dörner & Co. Düsseldorf
Jahr 1954
Titelbild G. Rebentisch
Nachdrucke
  • 1957: "LUNA Kriminal Roman" Heft # 176: "Homunkulus" · Walter Lehning Verlag Hannover · Gekürzter Nachdruck · o. J. (1955-1957) · 64 S. · mit der Erzählung "Schloß Silver Hill" von Fritz Plinke auf den Seiten 65-66 · Cover: Jack Elam in dem RKO-Film "Die Nacht vor dem Galgen".
  • 1980: "W. D. ROHR Utopia Bestseller aus Raum und Zeit" TB # 17: "Homunkulus" · "Bearbeitete Neuausgabe" · Erich Pabel Verlag, Rastatt. 161 S. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    WOLF DETLEF ROHR
    [ (1928-1981) · alias Wayne Coover · alias Allan Reed ]

    HOMUNKULUS DER KÜNSTLICHE ÜBERMENSCH
    Ein unheimlicher Zukunftsroman

    Der Roman eines durch medizinisches Genie geschaffenen halbkünstlichen Uebermenschen, der eine tödliche Gefahr für die ganze Menschheit wird. Homunkulus ist eine Gestalt, die sich - ähnlich wie der Golem jenes forschenden Rabbiners in Prag vor einigen Jahrhunderten - der Macht und dem Willen scheines Schöpfers entwincet und aus eigener Kraft einen unheimlichen Weg beschreitet.

    Die Nervosität, die den bekannten Hirn-Spezialisten Dr. Maru beherrscht, während er mit seiner Tochter Olympia im Orient-Expreß in Paris einfährt, hat ihren Grund nIcht in der bevorstehenden Operation des Millionärs Cardinivalle, sondern in dem unheimlichsten und gefährlichsten Experiment, das je ein Wissenschaftler unternommen hat. Im Keller seiner Villa beherbergt Maru ein achtzehnjähriges, völlig haarloses und geistig stumpfes Wesen, das er einst selbst aus einer chemischen Verbindung männlichen und weiblichen Spermas schuf. Noch in dieser Nacht will er seinem Homunkulus das künstlich frisch erhaltene Hirn des verstorbenen Mathematikers Fabietti einsetzen.

    Während der Millionär nach einem relativ harmlosen Eingriff überraschend stirbt, überlebt Homunkulus den gefährlichen Eingriff und sein Doppelhirn beginnt zu arbeiten. Unheimlich, mit stärksten hypnotischen Kräften ausgestattet, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen befähigt, denen kein normales Hirn folgen kann, befreit sich Homunkulus von seinem Schöpfer und geht eigene Wege. Er gelangt bis in das Zentrum der Atomstadt von Compiegne, um seine Idee, die Erde durch eine Atomreaktion aus dem Sonnensystem herauszulösen, zu verwirklichen. Während Maru in tiefem, todähnlichen Schlaf liegt, schwebt die ganze Menschheit in größter Gefahr.

    Impressum: © 1954 by Verlag C. S. Dörner & Co., Düsseldorf · Umschlagzeichnung: G. Rebentisch · Gesamtherstellung: Schälter & Co., Sundwig i. Westf.

    VERLAG C. S. DÖRNER & CO. - DÜSSELDORF

    [ OA | 1954 | 335+1=336 S. (5-336) | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl: DM 6,80 -- Ln m. farb. ill. SU | Umschlagzeichnung: G. Rebentisch | mit Werbung (= Klappentext) für den unheimlichen Zukunftsroman "Dr. Toyakas Weltraumtestament" von Wolf Detlef Rohr auf dem hinteren Buchdeckel ] +