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Autor J. E. Wells
(Eberhard Seitz)
Titel Die Symanas
Zukunftsroman
Verlag Widukind-Verlag
Balve i.W.
VerlagsNr. 306
Jahr 1961
Titelbild 2 Rudolf Sieber-Lonati
Nachdrucke
  • 1962: Bearbeitete und gekürzte Neufassung mit veränderten Personennamen als "MARK POWERS · Der Held des Weltalls" Heft # 1: "Sklavenhölle Jupiter" · Erich Pabel Verlag, Rastatt · 62 S. · Titelbild: Josef Sieber-Lonati.
  • 2009: "MARK POWERS · Der Held des Weltalls" # MP 07: enthält: Vorwort von Heinz Mohlberg (S.5-6) · J. E. Wells: "Sklavenhölle Jupiter" (S. 9-87) · Freder van Holk: "Der Dikatator aus dem Weltall" (S. 91-174) und Peter Theodor: "Todesschatten über Sol" (S. 177-265) · Leseprobe: "Die Symanas" von J. E. Wells (S. 266-271)· Heinz Mohlberg Verlag, Köln · Paperback · 271 S. · Titelbild: Rudolf Sieber-Lonati (das Titelbild des Heftes "Todesschatten über Sol").
    "Nachdruck der MARK POWERS Heftromane -- alle Romane in ihrer ursprünglichen Reihenfolge; zusammengefasst in Büchern mit jeweils drei Heften samt den farbigen Original-Titelbildern, Illustrationen und Infos"
    Aus dem Vorwort:
    "Den Startroman der neuen Serie - MARK POWERS 1 - verfasste J. E. Wells; er setzte sofort ein Highlight. Ähnlich wie bei seinem Debütroman für MARK POWERS trimmte er auch hier ein altes Leihbuch ("Die Symanas", erschienen 1961 im Widukind-Verlag, Balve) auf MARK POWERS um.
    Wir drucken als Information das Titelbild dieser Ausgabe und den Beginn dieses Romans mit ab, damit sich die Leser selber ein Bild davon machen können (siehe am Ende des Buches).
    Im Untertitel des MARK POWERS-Romans taucht der Begriff "Symanas" dann übrigens auch noch aus."
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    J. E. WELLS
    [ Eberhard Seitz (*1912) · alias Enrico Antares · alias Henry Sherwood · alias James Spencer (VP) ]

    DIE SYMANAS
    Zukunftsroman

    Nur der Oberst Steen Carran schöpft Verdacht, als man im vorhergehenden Jahre fünf Passagierraumschiffe auf die Vermißtenliste setzen mußte. Und jedesmal mußte der Verlust gebucht werden, wenn sich die Erde in einer bestimmten Konstellation zum Jupiter befand.

    Steen Carran ließ sich mit seinen Vermutungen ruhig auslachen. Beharrlich verfolgte er seinen Weg, um hinter das Geheimnis der Symanas zu kommen. Zuerst waren es nur geringe Spuren, die er fand, dann aber verdichteten sich die Beweise. Und schließlich hatte er die Gewißheit.

    Es war ein harter Kampf, den der Oberst auszufechten hatte. Denn die Symanas besaßen nur Verstand, aber keine menschlichen Gefühle. Und beinahe wäre die Erde mit ihren Milliarden Bewohnern ein Opfer dieser Geschöpfe geworden, wenn nicht . . . nun, man muß es gelesen haben, was einige beherzte Männer in jenen turbulenten Wochen zustande brachten.

    Impressum: © by Widukind-Verlag, Balve · Verlags-Nr. 306 · 1. Auflage · Gesamtherstellung: Gebr. Zimmermann, Balve.

    WIDUKIND-VERLAG · BALVE i. W.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve i. W. ]

    [ OA | o. J. (1961) | 1. Auflage | 270 S. (5-270) | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl: DM 6,80 | mit je einer Werbeseite für die Buchgemeinschaft TRANSGALAXIS und Science Fiction Club Deutschland (Mitglied der EUROTOPIA) | mit Werbung für "J. E. Wells Zukunftsromane" auf dem hinteren Buchdeckel ] +

    [ TG # 22 - Okt 1961 | Illmer-275 (falsche Seitenzahl | Serowy # 1296-37 | dnb+ ]

    Anmerkungen zum Nachdruck innerhalb der Serie "Mark Powers · Der Held des Weltalls":

  • Alpers/Fuchs/Hahn/Jeschke (Hg.): "Lexikon der Science Fiction Literatur" · 1988²: Heyne Verlag, München:

    "MARK POWERS war der erste Versuch, sich an den kommerziellen Erfolg von PERRY RHODAN anzuhängen. Die Serie wurde nicht nach Exposé geschrieben; jedes Heft behandelte ein abgeschlossenes Abenteuer. Mangelnde redaktionelle Koordination führte dazu, daß die Menschheit in einem Heft eben den Mond erreicht und im nächsten bereits die halbe Milchstraße erforscht hatte, während sie im übernächsten eben erst den Bau einer Raumstation in Angriff nahm. Auch bereits anderweitig veröffentlichte Romane der Autoren wurden in die Serie integriert: man tauschte dabei lediglich die Namen der Protagonisten aus . . . die ersten Bände erschienen anonym."

  • Uwe Weiher: "Männer der Zukunft: J. E. Wells" auf "zauberspiegel-online.de":

    " ... Wells war eigentlich nur an einer Serie beteiligt. Im Rahmen von Mark Powers stammen fünf Bände von ihm. Allerdings ging er mit einer wohl in der deutschen SF beispielslosen Chuzpe vor. Er verwendete einfach fünf seiner älteren Romane, in denen er kurzerhand die Hauptpersonen austauschte und sie auf Heftlänge einkürzte. Nachdem der Pabel Verlag dann endlich eine Exposé-Redaktion einführte, hatte dieser Spuk ein Ende und Wells gehörte nicht mehr zu den Autoren der Serie ... "

  • Th. Pensator:
    "Mark Powers Band 1 und das Original"
    auf "mark-powers.blogspot.de":

    "Wie ich bereits in Capricornus 9 erwähnte, wurden fünf Romane von J. E. Wells (Eberhard Seitz) für Mark Powers umgeschrieben.

    Anhand des ersten Romans der eigenen Mark Powers Serie "Sklavenhölle Jupiter", Untertitel: Mark Powers und Biggy jagen die Symana-Robots (Nov. 1962), habe ich untersucht, wie Eberhard Seitz dabei vorgegangen ist.

    Das Original ist der 1961 beim Leihbuch-Verlag Widukind erschienene Roman "Die Symanas" von J.E. Wells. Schon der Untertitel des Mark Powers Bands Nr. 1 deutet auf die Quelle hin. Beim ersten Betrachten der beiden Druckerzeugnisse fragt man sich allerdings, wie aus dem scheinbar dickleibigen Wälzer so ein schmales Heftchen werden kann.

    Bei genauerem Betrachten fällt aber auf, dass die Seiten der Leihbücher aus dickem, holzigen Papier waren. Trotzdem kommt das Buch aus dem Widukind-Verlag auf immerhin 270 Seiten, während ein typischer Heftroman meist 62 Seiten hat. So auch der untersuchte Mark Powers Band 1.

    Aber der Roman "Die Symanas" musste nun nicht auf ein Viertel heruntergekürzt werden, denn die Leihbücher bestanden nicht nur aus sehr dicken Seiten, sondern waren auch sehr "großzügig" bedruckt, d.h. in diesem Fall bestand eine Seite aus nur 27 Zeilen á 46 Anschlägen (max.). Bei einer groben Abschätzung ergibt dies bei 266 bedruckten Seiten ca. 330 000 Zeichen (incl. Leerzeichen und -zeilen).

    Bei Pabel hatte ein Heftroman seinerzeit 62 Seiten, wovon der Roman "Sklavenhölle Jupiter" allerdings nur etwas mehr als 54 Seiten ausmachte, der Rest war mit Werbung und dem Comic im Mittelteil bedruckt. Dafür sind Heftromane aber sehr eng gedruckt. Eine zweispaltig bedruckte Seite enthält jeweils 53 Zeilen á 36 Anschläge. Das gibt, grob geschätzt, ca. 206 000 Zeichen. Damit musste der Roman nur auf gut 60 % gekürzt werden.

    Wie hat nun E. Seitz die beiden Charaktere Mark Powers und Biggy eingefügt? Mark Powers taucht schon auf der ersten Seite auf. Die Person von Oberst Teen Carran aus dem Leihbuch wurde an den Helden Mark Powers angepasst. Dabei sind kaum Ergänzungen oder Streichungen nötig gewesen. Auch das Pendant zu Biggy (Al Bighead) musste auf den ersten Seiten gefunden werden. Es ist im Original der schwarze Sergeant Tomba, der dort (1961) unverhohlen als Neger tituliert wurde, welcher aber "... ein intelligenter Bursche ist".

    Der Roman beginnt mit einer überraschenden Flugsperre für die Raumfahrt. Die politischen Hintergründe hierzu werden in dem umgeschriebenen Mark Powers Band nicht erwähnt (die "Gelben", die immer mehr versuchen, die Herrschaft über den ganzen Planeten an sich zu reißen). Meist wurden beim Kürzen nur jeweils ein paar Füllsätze gestrichen, die Handlung bliebt trotzdem verständlich.

    Kurz noch zur Handlung des Romans: die Symanas sind Mischwesen: halb Mensch, halb Roboter, die vom Jupiter aus die Erde erobern wollen. Fast ist es ihnen gelungen, aber das scharfe Auge Mark Powers erkennt die Zwitterwesen und macht ihnen den Garaus. Auf dem Jupiter halten sie unzählige Sklaven, die zu befreien sind. Und auf einem Planeten des Alpha Centauri haben die Symanas sich bereits eingenistet. Auch dort sorgt Mark Powers wieder für Ordnung."