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Autor Poul William Anderson
Titel Unter kosmischen Nebeln
Science-Fiction-Roman
Verlag Widukind-Verlag
Balve i.W.
VerlagsNr. 277
Jahr 1961
Originaltitel Brain Wave (1954)
The Escape (Sep 1953)
Originaljahr 1954
Übersetzer Jesco v. Puttkamer, ergänzt durch Transgalaxis
Nachdrucke
  • 1958: (Deutsche Erstausgabe, gekürzt) "UTOPIA Großband Heft # 70: "Macht des Geistes" · Ü: Jesco von Puttkamer · Erich Pabel Verlag, Rastatt · o. J. (1958) · 94 S.
  • 1967: "HEYNE SF" TB # 3095: "Die Macht des Geistes" · Ü: Wulf H. Bergner · 158 S. · Cover: Johnny Bruck | 3. Auflage: 1971
  • 1982: "MOEWIG SF" TB # 3589: "Der Nebel weicht" · ungekürzte Neuübersetzung aus dem Amerikanischen von Peter Glaus · Nachwort: H. J. Alpers · 188 S. · Cover: Vega/Dollens, Morris Scott.
  • 1986: in "MOEWIG SF" TB 3713: "Highlights 7" · (Drei Romane in einem Band) "Kinder des Wassermanns" · "Der Nebel weicht" (NA # 3589) · Sir Rogers himmlischer Kreuzzug". 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    UTOPIA-SPITZENKLASSE

    POUL ANDERSON
    [ Poul William Anderson (1926-2001) ]

    UNTER KOSMISCHEN NEBELN

    Seit Jahrmillionen ist die Erde im Einflußbereich einer kosmischen Wolke gewesen, die das Ansteigen der Intelligenz hemmend beeinflußt hat. Nun tritt die Erde plötzlich aus der Sphäre dieses hemmenden Einflusses heraus, die Wolke verlagert sich, und alle lebende Intelligenz auf der Erde schnellt sprunghaft in die Höhe.

    Menschen, die bisher einem untergeordneten Beruf nachgingen, finden plötzlich diese Beschäftigung als ihrer unwürdig und legen ihre Arbeit nieder. Bald ruht in New York und anderen großen Städten der Verkehr. Eine Versorgungskrise droht. Manche Menschen überwinden den Schock nicht - ihre Fähigkeiten kommen ihnen unheimlich vor. Sie beklagen das Übergewicht an Vernunft über ihre Gefühle, sie können sich den neuen Verhältnissen nicht anpassen. Es bilden sich Sekten, radikale Konservative versuchen, das hemmende Feld nachzubilden und die Erde seinem Einfluß auszusetzen, damit alles wieder beim alten ist. Da tritt die Erde plötzlich wieder in den Einflußbereich der kosmischen Wolke. Eine weltweite Katastrophe scheint sich anzubahnen. Die Menschen, die nun wieder "normal intelligent" sind, stehen der neuen Situation hilflos gegenüber. Das seelische Gleichgewicht schlägt Purzelbäume.

    Impressum: © by Widukind-Verlag, Balve/Westf. · Verlags-Nr. 277 · 1. Auflage · Amerikanischer Originaltitel: BRAIN WAVE · Uebersetzer: Jesco v. Puttkamer und ergänzt durch: Transgalaxis · Gesamtherstellung: Gebr. Zimmermann, Balve.

    WIDUKIND-VERLAG · BALVE i. W.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve i. W. ]

    [ Erweiterte und überarbeitete Übersetzung der Heft-Erstausgabe | Buch-OA | 1. Auflage · o. J. (1961) | 271 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl + Ln m. farb. ill. SU: DM 7,80 | Reihe "Utopia-Spitzenklasse" | Mit Werbung für den Roman "Tod aus der Zukunft" von Clifford D. Simak ] +

    [ TG # 19 - April 1961 | Illmer-27 | Serowy # 26-2 | Ehrig-Bestandskatalog Band # 2 | ddb+ (~1960) ]

    [ Ein Vorabdruck von "Brain Wave" erschien in der Sep 1953 Ausgabe des amerikanischen Magazins SPACE SCIENCE FICTION unter dem Titel "The Escape" - Part One. Die Fortsetzungen erschienen nicht mehr, da das Magazin mit dieser Nummer eingestellt wurde. ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Hans Joachim Alpers: Nachwort in: Poul Anderson "Der Nebel weicht" (Moewig SF TB # 3589, 1982).

  • Alpers/Fuchs/Hahn (Hg.): Reclams Science Fiction Führer · 1982: Philipp Reclam jun., Stuttgart.

  • Hermann Urbanek: "Poul Anderson" in Joachim Körber (Hg.): "Bibliographisches Lexikon der utopisch phantastischen Literatur" . Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung · 4. Erg. Lfg. Dez 1985 (Biographie) und 19. Erg. Lfg. Sep 1989 (Bibliographie).

  • Walter E. Meyers in: Frank N. Magill (Ed.): "Survey of Science Fiction Literature", Vol. I · 1979: Salem Press (S. 242-246).

  • "BRAIN WAVE war Andersons erster Roman und blieb nach Meinung vieler Kritiker auch sein bester. Obwohl der Roman zu jener Gruppe von Werken gehört, in denen Konfliktlösung und der Einzug in Utopia durch ein Ereignis von außen herbeigeführt werden, überzeugen Phantasie und Logik der Handlung. Auch der grundlegend zum Ausdruck gebrachte Humanismus erweist sich als durchschlagender in der Wirkung auf den Leser als der eine oder andere verbale Seitenhieb, der Andersons später formulierter konservativ-antikommunistischer Weltanschauung entspringt."
    (Reclams Science Fiction Führer)