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Autor Clark Darlton
(Walter Ernsting)
Titel Die Zeit ist gegen uns
Science-Fiction-Roman
Verlag Balowa
Gebrüder Zimmermann Verlag
Balve
VerlagsNr. 411
Jahr 1964
Originaltitel Die Zeit ist gegen uns (UTOPIA Großband # 36)
Originaljahr 1956
Titelbild 2 Hubert Schweizer
Nachdrucke
  • 1956: (Erstveröffentlichung) "UTOPIA Großband" Heft # 36 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · 94 S. · Cover: Bonnie · (Der angegebene englische "Original"-Titel "We against the time" ist fiktiv).
  • 1963: "TERRA Extra" Heft # 31 · Arthur Moewig Verlag, München · Cover: Johnny Bruck.
  • 1980: "UTOPIA CLASSICS" TB # 20 · Erich Pabel Verlag, Rastatt ·161 S.
  • 1986: in: "CLARK DARLTON Werkausgabe" TB # 7: Drei Romane: "Die Zeit ist gegen uns", "Todesschach" und "An der Schwelle der Ewigkeit" · Pabel-Moewig Verlag, Rastatt.
  • 1996: "Utopische Klassiker" Band # 1 · Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Gert Rottenecker · HJB Hansjoachim Bernt Verlag, Neuwied · Glanz-Pappband m. farb. Deckelillustration u. Innenillustration (Frontispiz) von Hubert Schweizer · 174 S.
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
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    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    CLARK DARLTON
    [ Walter Ernsting (1920-2005) ]

    DIE ZEIT IST GEGEN UNS
    [ "Bestseller des Kosmos" ]

    Science-Fiction-Roman

    Nach Vervollständigung des Photonenantriebes ist es möglich, die Geschwindigkeit des Lichtes zu erreichen und sie - scheinbar - zu überschreiten. Die HUMAN SUCCESS startet mit Kommandant Hammond und vierzig Mann Besatzung, um Alpha Centauri zu erreichen. Man weiß, daß merkwürdige Zeiteffekte eintreten werden, aber man ahnt noch nicht die ganze Wahrheit, die ihr Schicksal grundlegend beeinflussen soll.

    Unvorbereitet stehen diese Menschen plötzlich einer Situation gegenüber, die sie mit Entsetzen erfüllen muß, denn sie versperrt ihnen die Rückkehr zur Erde. Wird es ihr Schicksal sein, ein Leben lang hinter der verschollenen Menschheit herzujagen, die sie in der Zeit überholte?

    Ein Roman der atemlosen Spannung und vieler unbeantworteter Fragen. Ein Roman, der Probleme aufwirft, ohne sie lösen zu wollen. Der bisher beste Roman von Clark Darlton.

    BALOWA-VERLAG · BALVE / WESTF.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve i. W. ]

    [ NA / Buch-OA | 1. Auflage · o. J. (1964) | 255 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 | Reihe "Bestseller des Kosmos" ]

    [ TG # 38 - Dez 1964 | Illmer-84 | Serowy # 275-3 | ddb+ ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Verlagstext der Ausgabe im HJB Verlag:

    »Die Zeit ist gegen uns . . . das ahnt der Kommandant des ersten irdischen Fern-Raumschiffes noch nicht, als er die gefährliche Sternfahrt nach Alpha Centauri beginnt . . . Eine Hetzjagd durch Raum und Zeit wird zu einer Expedition in die Ewigkeit . . . Ein utopischer Klassiker von Clark Darlton«

  • aus Gert Rottenecker's Nachwort der HJB-Ausgabe (Seite 169-174):

    » . . . Denn "Die Zeit ist gegen uns" mag einerseits ein mittlerweile "überholter" SF-Roman aus den 50er Jahren sein, er ist aber andererseits auch ein Zeitdokument, das die Stimmung und das Umfeld einer Epoche, in der der Flug zu den Sternen ein aufregender neuer, mit pseudowissenschaftlichen Theorien untermauerter Traum war, hervorragend widerspiegelt.

    Liegt nicht ein Großteil des Charmes, den derartige Romane ausstrahlen, in den Widersprüchlichkeiten, wenn einerseits die HUMAN SUCCESS mittels eines auch heutzutage noch futuristischen Antriebs Lichtjahre in Wochen und Monaten zurücklegt, andererseits ein inzwischen alltäglicher Gebrauchsgegenstand wie ein Computer noch nicht einmal erwähnt wird? Und hat nicht die vergleichsweise naive Herangehensweise an die Problematik der interstellaren Raumfahrt etwas wunderbar erfrischendes, angesichts eines sich immer komplexer und undurchschaubarer darstellenden Universums, dessen Entfernungen auf absehbare Zeit hinaus für die Menschheit absolut unüberwindlich bleiben werden?

    Außerdem sollte man bei aller Kritik, die man hinsichtlich seiner "wissenschaftlichen" Ansätze an dem vorliegenden Roman üben könnte, eines nicht übersehen: Walter Ernsting war immer ein Autor, für den die Menschen und nicht die technischen Errungenschaften im Mittelpunkt standen. In "Die Zeit ist gegen uns" fällt kein einziger Schuß, wird auch niemand anderweitig getötet, kommt es weder zu tragischen Mißverständnissen mit irgendwelchen Aliens, noch zu einer Meuterei an Bord der HUMAN SUCCESS, als die irdischen Raumfahrer erfahren, daß sie im wahrsten Sinne des Wortes ihre Zeit verloren haben.

    Ganz im Gegenteil bezieht der Roman seine Spannung aus zwei einfachen Fragen: "Was ist eigentlich passiert?" und "Wo - oder wie - wird das alles enden?" Und spricht aus diesen Fragen nicht eine Art von Neugier, die unserer zynischen, von Pessimismus und Verdrossenheit duchdrungenen Welt schon lange abhanden gekommen ist? . . . «