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Serie Wega (Scheer) #2
Autor Karl Herbert Scheer
Titel Der Stern der Gewalt
Zukunfts-Roman
Verlag Balowa
Gebrüder Zimmermann Verlag
Balve
VerlagsNr. 34
Jahr 1956
Nachdrucke
  • 1958: "TERRA Utopische Romane" Heft # 36: "Stern der Gewalt". Moewig, München.
  • 1964: "TERRA EXTRA" Heft # 43: "Stern der Gewalt". Moewig, München.
  • 1977: "K. H. SCHEER Utopia Besteller" TB # 20: "Stern der Gewalt". Pabel, Rastatt. Vom Autor (und Heidrun Scheer) bearbeitete Neufassung. 161 S. | 2. Auflage: 1981, 161 S. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    K. H. SCHEER
    Mitglied des Science Fiction Clubs Deutschland
    [ Karl-Herbert Scheer (1928-1991) ]

    DER STERN DER GEWALT
    [ Serie "Wega" # 2 ]

    Es sind drei Menschen, zwei fähige Raumoffiziere und ein genialer Wissenschaftler, die durch ein unmenschliches Urteil gewzungen wurden, 81000 Jahre lang in einem biologischen Eis-Schlaf zu liegen.

    Unzählige Generationen sind vergangen . . . doch diese drei Männer treten das Erbe dieser Generationen an, die erst 50000 Jahre nach ihnen existierten und doch wieder 30000 Jahre vor ihnen vergingen.

    Die Riesensonne Wega, 27 Lichtjahre von der Erde entfernt, wird zum Mittelpunkt eines Unternehmens, das so ungeheuerlich, nervenzerreißend, so voller Überraschungen und technischer Großtaten ist, daß selbst einem versierten Leser der Atem stockt und er sich schließlich nachdenklich und bewegt fragt, ob es sich bei dem vorliegenden Roman nun um die Erzählung eines weit vorausblickenden, dabei aber unheimlich logischen Erzählers handelt, oder um eine Tatsache, die sich in wenigen Jahren schon ereignen kann.

    Dieser Roman behandelt ein Thema, das weit über unser heutiges Können hinauswächst. Es werden Probleme in einer so einwandfreien und logischen Konsequenz erörtert, wie es unsere Leser von dem deutschen Meisterautor K.H. Scheer erwarten und gewohnt sind. Nichts wird mit halben Andeutungen übergangen, für keinen Begriff fehlt die grundsätzlich verblüffende Erklärung. Es werden Waffen eingesetzt und meisterhaft beherrscht, deren Entwicklung sich erst andeutungsweise anbahnt. Der denkende und schwache Mensch findet sein Ebenbild in der Form eines vollendeten Wesens, das aus einem organischen Gehirn und einem mechanisch bewgten Plastikkörper besteht. Gigantische Raumschiffe durchrasen ungeheure Weiten, bis sie auf einen Planeten treffen, den die drei Helden des Romans als Erde kannten und doch keine Erde mehr ist.

    Mit diesem Roman hat sich K.H. Scheer endgültig in die Klasse der internationalen Spitzenautoren hineingeschrieben, wozu noch die erstaunliche Tatsache kommt, daß darin der Begriff der science-fiction mit der utopischen Wahrscheinlichkeit so innig verbunden ist, wie es zu schildern nach maßgeblichen Urteilen nur verschwindend wenigen Autoren möglich ist, unter denen K.H. Scheer einen bevorzugten Platz einnimmt.

    BALOWA-VERLAG - BALVE i. W.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve ]

    [ OA | 1. Auflage, o. J. (1956, 1. -5. Tausend) | 269 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 | mit Verlagswerbung für Zukunftsromane von K. H. Scheer ]

    Der Klappentext der Ausgabe von 1977 ("Utopia-Bestseller" # 20):

  • Zwei Weitraumoffiziere und ein genialer Wissenschaftler der Erde sind durch eine Fügung des Schicksals aus einem jahrtausendelangen Eisschlaf wiedererweckt worden. Während ihres Aufenthaltes auf der zweiten Welt der Sonne Wega treffen die drei Männer mit Unterstützung der Weganer alle Vorbereitungen, um zu ihrem Lichtjahre entfernten Heimatplaneten zurückzukehren. Raumkapitän Stephan, Dr. Seminow und der Kernphysiker Delouis treten das Erbe der Menschheitsgenerationen an, die 50000 Jahre nach ihnen existierten, aber bereits 30000 Jahre vor ihrem Erwachen wieder vergingen . . .