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Serie Hyperspace (Scheer) #1
Autor Karl Herbert Scheer
Titel Die Fremden
Zukunfts-Roman
Verlag Balowa
Gebrüder Zimmermann Verlag
Balve
VerlagsNr. 67
Jahr 1957
Nachdrucke
  • 1958: "TERRA Utopische Romane" Heft # 31 · Arthur Moewig Verlag, München · 64 S. · Cover: Johnny Bruck.
  • 1965: "TERRA EXTRA" Heft # 71 · Arthur Moewig Verlag, München · 66 S. · Cover: Johnny Bruck.
  • 1977: "K. H. SCHEER Utopia-Bestseller" TB # 14 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · Vom Autor (und Heidrun Scheer) bearbeitete Neufassung · 161 S. | 2. Auflage: 1980. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    K. H. SCHEER
    [ Karl-Herbert Scheer (1928-1991) · alias Alexej Turbojew · alias Roger Kersten · alias Klaus Tannert ]

    DIE FREMDEN
    [ Serie "Hyperspace" (auch "Don Hamer") # 1 ]

    Zukunftsroman

    Es waren Wissenschaftler, Raumpiloten, Fanatiker und Verzweifelte, die mit dem modernsten Fernraumschiff der Erde starteten. Es waren Menschen, doch als einige von ihnen zurückkamen, waren sie Fremde. Sie hatten viel riskiert, aber sie gewannen nur, um anschließend zu verlieren. Es gab niemanden an Bord des Schiffes, der nicht gewußt hätte, wie der neue Ultra-Quant-Antrieb funktionierte, doch eines Tages standen sie staunend und unwissend vor dem Fahrzeug, mit dem sie den gewaltigen Sprung gewagt hatten. Von da an wußten sie nicht mehr, wie die Triebwerke zu bedienen waren . . . jene Triebwerke, die sie aus dem bekannten Raum in ein vollständig fremdes Universum geschleudert hatten. Dort wurden sie zu den Wesen, die man später als "Fremde" bezeichnete.

    Der vorliegende Roman "Die Fremden" ist so ungewöhnlich, so unglaublich faszinierend und überraschend, daß uns die rechten Worte fehlen, den Inhalt andeutungsweise zu schildern. Wir, als gut orientierte und gewissenhafte Verleger, haben aber erkannt, daß unser deutscher Spitzen-Schriftsteller K. H. Scheer etwas geschaffen hat, das man nur als "Werk" bezeichnen kann. In der Handlung ist der amerikanische Science-Fiction-Stil mit der deutschen Art der gewissenhaften technischen Schilderung so meisterhaft verknüpft, daß es auch einem versierten Leser schwerfallen wird, eine genaue Trennungslinie zu ziehen.

    K. H. Scheer erklärt in verständlicher und durchaus nicht unglaubwürdiger Form, daß es außer dem bekannten Universum mit unserer Milchstraße auch noch andere Universen geben muß, da ein Raum nicht unendlich sein kann. Absolut fremde Wesen werden so meisterhaft geschildert, daß der Leser ihren selbstverschuldeten Untergang plastisch vor Augen sieht. Es wird auch erklärt, was jene aussterbende Rasse unternahm, um neues Leben zu erschaffen. Es tauchen Sonnen und Planeten auf, die nicht zu unserem bekannten Universum gehören und deshalb anderen physikalischen Gesetzen unterliegen. Die technischen Daten sind logisch angeführt und ausgefeilt, was den orientierten Leser nicht überraschen wird. Dafür bürgt der Name unseres Autoren. Sie erleben Wunder, technische Großtaten, psychologische und philosophische Momente, die in unserem Universum mit seinen bekannten Gesetzen nicht möglich sein könnten. Wir sind davon überzeugt, daß K. H. Scheer ein Werk geschaffen hat, das eine neue Aera in der deutschen utopischen Literatur einleiten wird.

    Sie starteten als Menschen, doch als einige von ihnen zurückkamen, waren sie Fremde . . . !

    BALOWA-VERLAG - BALVE / WESTF.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve ]

    [ OA | o. J. (Juni 1957 · 1.-5. Tsd.) | 269 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 ]

    [ TG # 1 · Dez 1957 | Illmer-224 | Serowy # 1066-24 | dnb+ | dlb/v # 06.1957 ]

    Der Klappentext der Ausgabe "Utopia-Bestseller" # 14:

  • Raumkapitän Don Hamer gehört zu den Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben. Zusammen mit 240 anderen Raumfahrern, die gleich ihm in die Maschinerie des Abwehrdienstes geraten sind, wird Don Hamer mit einem Himmelfahrtskommando betraut. Der Kapitän soll mit der »Hyperspace«, dem neuen Superraumschiff, den Abgrund von Zeit und Raum überwinden und ein anderes Universum erreichen. Don Hamer fliegt los - er weiß nicht, daß am Zielort das Grauen auf die Menschen wartet.

    Rezensionen / Materialien:

  • Thomas Harbach: "Von streitbaren Demokraten auf dem Weg zu den Sternen - K. H. Scheers UTOPIA Bestseller" in: Kurt Kobler (Hg.): "Kommandosache K. H. Scheer · Teil IV: Aktionsfaktor unbegrenzt". 2007: Terranischer Club Eden, Bottrop · ("Die Fremden" = Seite 118-122 · besprochen wird die Ausgabe "Utopia Bestseller"):

    ». . . In Person von Raumkapitän Don Hamer, dem Protagonisten des Doppelromans "Die Fremden" und "Der unendliche Raum", nähert sich Scheer seinem idealisierten, aber auch idealen Heldentypos, den er später in der PERRY-RHODAN-Serie zu Weltruf führen sollte . . . Mit den vorliegenden Romanen nähert sich Scheer Alfred Elton van Vogts Werk an ... dazu eine Prise Zeitreise aus Walter Ernstings auch heute noch einzigartigen Romanen. Nicht selten erinnert die Struktur einer überaus langen Exposition (in beiden Romanen) an die zu Novellen aufgemotzten Geschichten der populären amerikanischen Science-Fiction-Autoren der 40-er Jahre. In erster Linie wirken die Geschichten wie eine militärisch präsentierte Vision von van Vogts "Die Expedition der SPACE BEAGLE".«
    (Thomas Harbach)

    Der Schutzumschlag wurde von Hermann Wolter zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!