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Autor Karl Herbert Scheer
Titel Pronto 1318
Utopischer Roman
Verlag Balowa
Gebrüder Zimmermann Verlag
Balve
VerlagsNr. 175
Jahr 1959
Nachdrucke
  • 1961: "TERRA Utopische Romane" Heft # 161 · Moewig Verlag, München · 63 S. · Cover u. Illustrationen: Karl Stephan.
  • 1966: "TERRA EXTRA" Heft # 98 · Moewig Verlag, München · 64 S · Cover: Johnny Bruck.
  • 1976: "K. H. Scheer Utopia Bestseller" TB # 6 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · Vom Autor (und Heidrun Scheer) bearbeitete Neufassung · 160 S. | 1980: 2. Auflage.
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    K. H. SCHEER
    [ Karl-Herbert Scheer (1928-1991) · alias Alexej Turbojew · alias Roger Kersten · alias Klaus Tannert ]

    PRONTO 1318
    Utopischer Roman

    Sie wurden "Reagenzaffen", "Mischmasch" und "Flottenschädlinge" genannt, weil sie bereit waren, ihr kümmerliches Leben für einen Krieg zu opfern, der im Rahmen der galaktischen Kräfte sinnvoll erschien, aber sinnlos geworden war.

    Der Gegner ist unbekannt, hartnäckig und von unglaublicher Fruchtbarkeit. Nachdem mehr als 18 Milliarden Männer aus der Föderation der irdischen Kolonialplaneten gefallen sind, geht man dazu über, künstliche Gebilde zu züchten und ihnen den amtlichen Namen "Bios" zu verleihen. Diese Ersatzstreitkräfte in organischer Form beginnen in dem Augenblick den Menschen zu überflügeln, als Nummer 1318 aus der intellektuellen Serie der Prontos in der Hypnose-Schulungsmaschine erwacht.

    Flottenoffiziere empören sich, Haß und Mißgunst brandet auf. Die soziologischen und menschlichen Probleme in einer Welt der fernen Zukunft werden hochrasant, psychologisch eindrucksvoll und in der logischen Gesamtfundierung so großartig geschildert, daß sich der Roman "Pronto 1318" von selbst zu einem hervorstechenden Werk modernster Science-Fiction-Literatur erhebt.

    Scheer lebt mit. Niemals schildert er das Wesen Pronto 1318 - er ist es selbst.

    Planeten vergehen im Glutorkan detonierender Kerngeschosse. Flotten werden zerschlagen, und Zuchtlabors arbeiten auf Hochtouren, um den Menschenersatz zu schaffen. Der Kampf bildet nur die Nebenhandlung. Dominierend sind die menschlichen Probleme eines Mannes, der eigentlich noch ein Säugling sein müßte und der dennoch als Kanonenschütze zum Einsatz kommt. Seine besonderen Gaben befähigen ihn schließlich dazu, den Frieden mit dem bisher unbekannten Gegner zu erzwingen und die Menschheit zu demütigen. Man nannte ihn einen Halbaffen, und doch schuf er die Vorbedingungen zum Frieden.

    BALOWA-VERLAG · GEBR. ZIMMERMANN · BALVE i. W.

    [ OA | 1. Auflage, o. J. (1959, 1.-5. Tsd.) | 269 S. | 18,5 x 12,5 | Ln m. farb. ill. SU: DM 7,80 ++ Farb. ill. Supronyl: DM 6,80 | mit Werbeseiten für die "Stellaris Science Fiction Interessengemeinschaft" und die Buchgemeinschaft "Transgalaxis" | mit Werbung für "SF-Romane von Format" auf dem hinteren Buchdeckel (siehe Cover 2 ] +

    [ TG # 10 - Okt 1959 | Illmer-225 | Serowy # 1066-35 | ddb+ ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Thomas Harbach: "Von streitbaren Demokraten auf dem Weg zu den Sternen - K. H. Scheers UTOPIA Bestseller" in: Kurt Kobler (Hg.): "Kommandosache K. H. Scheer · Teil IV: Aktionsfaktor unbegrenzt". 2007: Terranischer Club Eden, Bottrop · ("Pronto 1318" = Seite 137-139 · besprochen wird die Ausgabe "Utopia Bestseller").

    Der Schutzumschlag wurde von Hermann Wolter zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!