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Autor L. Ron Hubbard
Titel Gefangen in Raum und Zeit
Science Fiction Roman
Verlag Hönne Verlag
Balve
(Gebr. Zimmermann)
VerlagsNr. 612
Jahr 1957
Originaltitel Return to Tomorrow (1954, ACE)
To the Stars (Astounding SF: Feb+Mar 1950)
Originaljahr 1950
Titelbild 2 Johnny Bruck
Nachdrucke
  • 1959: "TERRA Utopische Romane" Heft # 60 · Arthur Moewig Verlag, München · NA Hönne (gekürzt) · 62 S. · Cover: Johnny Bruck.
  • 2004: "To The Stars - Die lange Passage" · NEW ERA Publications Deutschland GmbH, Seevetal-Maschen · Ü: J. H.-Hermann Poppinga · Blauer Kunststoffband mit silbergeprägtem Rückentitel und Hubbard-Signet auf dem Vorderdeckel, mit silberfarbenem Schutzumschlag · XII, 217 S. · mit einer Einführung (S. VII-XII) und einem Glossar (5 unpaginierte Seiten) · Cover: © 2004 by L. Ron Hubbard Library. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    L. RON HUBBARD
    [ Lafayette Ronald Hubbard (1911-1986) ]

    GEFANGEN IN RAUM UND ZEIT
    [ Reihe "UTOPIA-Spitzenklasse" ]

    Die Sterne und all ihre wundervollen Welten liegen offen vor den Besatzungen der mächtigen Raumschiffe. Für einen abenteuerlustigen Mann bieten sie ungeheure Möglichkeiten - bergen ungeahnte Gefahren und Erfolge in sich. Doch für die "Lange Reise" findet sich kein Freiwilliger.

    Alan Corday kam gegen seinen Willen an Bord des Sternschiffes "Himmelhund", doch er war nicht der Mann, der sich einem Zwang lang unterwarf. Als das Schiff in die leeren Räume zwischen den Sternen einflog, erkannte er die schreckliche Wahrheit: er würde nie mehr zu der Welt zurückkommen, die ihm vertraut war.

    Hier erzählt ein Meister der SCIENCE FICTION, und dieses Buch ist sein Bestes!

    Der in dieser Reihe erschienene Roman "Gefangen in Raum und Zeit" von L. Ron Hubbard wurde von der literarischen Abteilung des SCIENCE FICTION CLUB DEUTSCHLAND geprüft und als "SPACE OPERA" mit dem Clubsiegel ausgezeichnet.

    Impressum: © by Hönne-Verlag, Balve i. W. · Verlags-Nr. 612 - 1. Auflage · Gesamtherstellung: Gebr. Zimmermann, Balve.

    HÖNNE - VERLAG - BALVE / WESTF.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve i. W. ]

    [ DEA | o. J. (1957) | 237 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl - DM 6,80 | Reihe "Utopia-Spitzenklasse" | mit Verlagswerbung für diese Reihe auf dem hinteren Buchdeckel ] +

    [ TG #1 (Dez 1957) | Illmer-138 | Serowy # 600-3 (falsches Jahr: 1959) | dnb+ ]

  • Dieses Buch war Auswahlband der Buchgemeinschaft TRANSGALAXIS für das 1. Quartal 1958.

    Rezensionen / Materialien:

  • TRANSGALAXIS # 2 (1958):

    "Gleichfalls sehr viel als Wahlband bestellt und, wie aus vielen Urteilen belegt, für ausgezeichnet befunden. Das Sternenschiff "Himmelhund" fliegt mit einer shanghaiten Mannschaft und Alan Corday lehnt sich auf. Die Zeit und das wilde Erleben sind stärker als aller Haß und am Ende der Reise hat der neue Kommandant Corday das Erbe des toten Vorgängers übernommen und . . . verstanden. Das Testament des Einsamen gipfelt in der Erkenntnis: Letzten Endes soll der Mensch unter den Sternen weiterexistieren und das ist die Aufgabe dieses einsamen Kreuzzuges . . . bestimmt auf seiner Mission zu den zeitlosen Sternen."

  • Heiko Langhans: "L. Ron Hubbard" in: Joachim Körber (Hg.): " Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur" · Corian Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung: 7. Erg. Lfg. Sep 1986 (mit Bibliographie von Uli Kohnle):

    "1950 erschien in Astounding Hubbards letzter Roman für dreißig Jahre . . . Return To Tomorrow nimmt sich des Themas des relativistischen Raumfluges an, das bereits vorher von Heinlein aufgegriffen worden war, doch ist Hubbards Abhandlung durchaus erwähnenswert und hat in der Geschichte der SF ihren festen Platz."

  • Dietmar Dath: "L. Ron Hubbard als Literat: Der kosmonautische Kirchenvater" auf der webseite "faz.net" (2007):

    "Er war Schnelldenker, flamboyanter Spinner, hypnotischer Finsterling und Prophet der 'Scientology-Kirche'. Ursprünglich aber war L. Ron Hubbard Schriftsteller. Wie war er eigentlich als solcher? Gar nicht so schlecht, findet Dietmar Dath."
    "Hubbard war ein hemmungsloser Schundvulkan; der Löwenanteil seiner Hinterlassenschaft ist außerhalb der Verzücktenkreise zu Recht vergessen. Manches (wie das mit John Travolta ganz unbeschreiblich scheußlich verfilmte, schielende und kielkröpfige Romanmonster 'Battlefield Earth' oder die zehnbändige Katastrophe 'Mission Earth') ist kaum auszuhalten, einiges (vor allem das Kurzgeschichten-Oeuvre) immerhin amüsant, mal packend, mal drollig. Eine Handvoll Texte aber, vorneweg 'Fear' sowie das verschachtelte Puzzlebuch 'Typewriter in the Sky' (1940) und die Weltraumoper 'To The Stars' (1949), hätte es verdient, dem pompösen Götzenlärm der Rechtsnachfolger wie der Missachtung des gemeinen Lesevolks entrissen zu werden . . .
    'To the Stars' ist eine futuristische Achterbahnfahrt, die Hubbards Dumas- und Stevenson-Wurzeln auf keiner Seite verleugnet. Das Buch handelt von einem jungen Mann namens Alan Corday, der aus verarmtem Ingenieursadel stammt und vom Leben nur verlangt, dass es darin was zum Staunen gibt. In einer dreckigen Raumhafenkneipe wird er von den Kosmonauten eines Fernfrachters entführt und muss nun an Bord der 'Hound of Heaven' die drei Lektionen lernen, die der Autor seiner Geschichte als Motto aufgebrummt hat: 'Der Weltraum ist groß, der Mensch ist klein, und die Zeit ist seine unnachgiebige Feindin.'
    Herzverwüstendes Szenario: Ausgehend von der relativistischen Binse, dass Reisen, deren Geschwindigkeit sich derjenigen des Lichtes annähert, die jeweiligen Reisenden wegen der Zeitdehnung für immer ihrer vertrauten Welt entrücken, entwickelt Hubbard ein herzverwüstendes Szenario der Entbehrung, Vereinsamung und des heroischen Damitzurechtkommens derjenigen Menschen, die geeignet wären, eine interstellare Zivilisation des homo sapiens zusammenhalten. Am Ende wird der Zwangsrekrutierte zum Nachfolger des Kapitäns bestimmt, und dessen schriftliches Testament, ein Dokument des messianischen 'manifest destiny', das die beste amerikanische Sciencefiction immer beseelt hat, gehört zu Hubbards bemerkenswertesten Textpassagen: 'Die Erde wird nicht für immer Bestand haben. Und wenn man ihm nicht aufhilft, wird auch der Mensch verschwinden. Wir könnten auf irgendeinem fruchtbaren Planeten landen und es uns wohl ergehen lassen, die Risiken des Reisens vergessen, eine Heimat finden. Aber unsere wahre Heimat ist dieses Schiff, wir leben unsere Aufgabe, und die verbindet uns mit all den andern Schiffen der langen Passage. Verfluche die Gleichungen nicht. Eines Tages mag der Mensch selbst die Zeit besiegen.'"

  • Zur Auszeichnung von Romanen mit dem Clubsiegel des SFCD siehe: Wayne Coover "Das Geheimnis der schwarzen Sonnenflecken" (Anmerkungen nach dem Klappentext).

    Klappentext der NEW ERA Ausgabe:

    "TO THE STARS spielt in einer unsicheren, von Unfrieden zerrissenen Zukunft, in der die ersten Raumschiffe der Menschheit durch die Galaxis reisen - aber die Crews müssen dafür einen schrecklichen Preis bezahlen. Das provozierende Leitmotiv des Romans - Der Weltraum ist tief, der Mensch ist klein und die Zeit ist sein erbarmungsloser Gegner - zieht uns machtvoll in den Bann der Herausforderungen, denen sich die tapferen Männer und Frauen dieser Schiffe gegenüber sehen - Menschen, die ihr gewohntes Leben aufgeben müssen, um den Raum zu erforschen, währende ganze Generationen und Gesellschaften auf der Erde kommen und gehen und die Menschen an Bord im wesentlichen vom Zeitablauf unberührt bleiben, denn sie reisen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. Dieses packende, bemerkenswert mitleidlose Schauspiel nimmt seinen Lauf, als Alan Corday, ein unreifer, aber brillanter Ingenieur in dem Raumhafen New Chicago betrunken gemacht und an Bord des Hound of Heaven (Himmelhund) gebracht wird - auf dem Weg zu den Sternen. Unter dem Kommando des reservierten, geheimnisvollen, aber charismatischen Kapitän Jocelyn durchquert der Hound die Galaxis in dem Bestreben, die lebensnotwendige Versorgung zwischen der Erde und den ersten Kolonien in anderen Sonnensystemen aufrecht zu erhalten. Aber im Zeitraum von nur einigen Reisen wird die Situation auf der Erde immer schlimmer und gefährlicher, und die Bordinsassen werden mehr und mehr als Geächtete und Bedrohung für die Machthaber, die den Planeten beherrschen, angesehen. Corday wird gegen seinen Willen von Jocelyn gnadenlos dazu getrieben, seinen unerprobten Verstand und seine Fähigkeiten zu nutzen, dem Schiff und den belagerten Raumkolonien dienlich zu sein. Aber im Verlauf der Ereignisse in den turbulenten Gegenden der Galaxis und während der gefahrvollen Rückreisen zur Erde entdeckt Corday die überraschende Wahrheit über sein Schicksal, die der Rolle des Menschen im Universum eine vollkommen neue Bedeutung geben wird."