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Autor Philip Kendred Dick
Titel Zeit ohne Grenzen
Science-Fiction-Roman
Verlag Balowa
Gebrüder Zimmermann Verlag
Balve
VerlagsNr. 300
Jahr 1962
Originaltitel Time Out of Joint
Originaljahr 1959
Übersetzer Heinz Zwack (für Transgalaxis)
Nachdrucke
  • 1978: "GOLDMANN SF" TB # 23269: "Zeitlose Zeit" · 1. Auflage: Feb 1978 | Ü: Tony Westermayr · 189 S. · Cover: F. Jürgen F. Rogner | 2. Auflage: 1979 | 3. Auflage: Nov 1985 (Cover: Fred-Jürgen Rogner.
  • 1995: "Zeit aus den Fugen" · Haffmans Verlag, Zürich · Ü: Gerd Burger u. Barbara Krohn · HC m. SU · 288 S. · Cover: Klaus Dill.
  • 2002: "HEYNE" TB # 21730 (01/13655) · [ "Philip K. Dick Edition" ]: "Zeit aus den Fugen" · 1. Auflage: Juli 2002 · LA Haffmans Verlag · Englische Broschur · 287 S. | 2. Auflage: 2003 | 3. Auflage: 2004 | 4. Auflage: 2007 | 5. Auflage: 2010. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    PHILIP K. DICK
    [ Philip Kindred Dick (1928-1982) ]

    ZEIT OHNE GRENZEN
    [ Reihe "Bestseller des Kosmos" ]
    Science-Fiction-Roman

    Es ist eine Stadt wie viele andere auch. Und doch hat sie ihr eigenes Gesicht. Alles war von einem Mann abhängig. Ohne daß er sich dessen bewußt wurde, diente er der ganzen Welt. Er war von einem riesigen Netz aus Spezialtruppen und Spionen umgeben, und doch erkannte er seine eigentliche Aufgabe.

    Vor dem Fenster hob sich eine dunkle Silhouette in Abschußstellung. Dämpfe brodelten um ihr Heck. In halber Höhe des Weltraumriesen öffnete sich eine Tür, und zum letzten Male sah ein Mann heraus, der half, dieses gefährliche Spiel zu gewinnen.

    Impressum: © by Balowa-Verlag, Balve · Amerikanischer Originaltitel: "TIME OUT OF JOINT" · Übersetzt von: Transgalaxis · Verlags-Nr. 300 · 1. Auflage · Gesamtherstellung: Gebr. Zimmermann, Balve.

    BALOWA-VERLAG · BALVE i. W.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve i. W. ]

    [ DEA | 1. Auflage · o. J. (1962) | 269 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 +++ Hellgelber Leinenband m. schwarzgeprägtem Deckel u. Rückentitel u. farb. ill. SU: DM 7,80 | Reihe "Bestseller des Kosmos" | mit Werbung für diese Reihe auf dem hinteren Buchdeckel | mit Werbeseiten für die Buchgemeinschaft Transgalaxis und den Science Fiction Club Deutschland ]

    [ TG # 25 - Apr 1962 | Illmer-89 | Serowy # 297-3 | dnb+ ]

    Klappentexte:

  • Er heißt Ragle Gumm, ist ein mathematisches Genie und verdient sich den Lebensunterhalt mit dem Lösen komplizierter Rätselwettbewerbe in einer Tageszeitung. Doch dann bestärken unerklärliche Zwischenfälle den Verdacht, daß seine gesamte umwelt nicht mehr den Naturgesetzen gehorcht, ja, daß das, was er für seine Welt ansieht, nur zu seiner Täuschung zu existieren scheint ...

    (Goldmann # 23269)

  • Eine Kleinstadt wie jede andere, irgendwo im Amerika der späten Fünfziger. Ragle Gumm, sechsundvierzig Jahre alt, ledig, verdient seinen Lebensunterhalt seit Jahren durch Gewinne, die er bei einem sonderbaren Zeitungswettbewerb macht. Bis merkwürdige Entdeckungen ihn davon überzeugen, daß etwas nicht stimmt. Nicht mit den Menschen, nicht mit den Autos, den Häusern, der Stadt. Und nicht mit der Zeit.

    "Gibt's hier Bier?" sagte Ragle. Seine Stimme klang komisch. Dünn und weit weg. Der Verkäufer in seiner weißen Schürze und seinem Käppi starrte ihn an, starrte bloß und bewegte sich nicht. Nichts geschah. Kein Geräusch, nirgends. Kinder, Autos, der Wind; alles war plötzlich weg.

    Er sah, wie der Getränkekiosk sich in ein Nichts auflöste, mit ihm dem Verkäufer, die Registrierkasse, der große Bottich voll Orangensaft ...

    An der Stelle all dieser Dinge lag ein Stück Papier. Er streckte die Hand aus und hob den Zettel auf. Er war bedruckt. In Blockschrift: GETRÄNKEKIOSK.

    Mit Zeit aus den Fugen hat Philip K. Dick das Science-Fiction-Genre neu definiert; mit diesem Roman verabschiedete er sich von der notdürftig futuristisch eingekleideten Abenteuergeschichte und schuf eine einzigartige Mischform aus Realistik und Fantastik, ein aufregendes Verwirrspiel von idios kosmos und koinos kosmos, also von subjektiver und objektiver Realität.

    "Überflüssig zu erwähnen, daß diese Mischform zunächst jeden vor den Kopf schlug - zu verrückt realistisch für die Eskapadisten/Revisionisten im SF-Ghetto, zu deutlich abgedreht für den gängigen realistischen Roman und zu sehr den Gesetzen der Trivialliteratur verpflichtet für die hochnäsige Bildungsbürgerelite." (Lou Stathis)

    (Haffmans Verlag)

  • Old Town ist eine idyllische Kleinstadt wie zahllose andere im Amerika der späten fünfziger Jahre. Ihre lokale Berühmtheit ist ein Mann namens Ragle Gumm, seit etlichen Runden ungeschlagener Champion beim landesweiten Gewinnspiel "Wer findet das grüne Männchen?". Und tatsächlich läuft alles bestens für Gumm - wenn da nur nicht diese merkwürdigen Vorkommnisse wären: Menschen und Dinge, die vor seinen Augen verschwinden und wieder auftauchen, geheime Radiobotschaften, in denen sein Name genannt wird, Zeitschriften und Magazine, die es eigentlich noch gar nicht geben kann. Irgend etwas scheint mit Old Town nicht zu stimmen. Ist die Stadt womöglich nur eine riesige Bühne, die eigens für ihn, Ragle Gumm, errichtet wurde? Und wenn ja, zu welchem Zweck?

    (Heyne TB # 13655)

    Zum Autor:

  • Philip K. Dick, geboren am 16.12.1928 in Chicago, veröffentlichte mit 14 seine erste Erzählung, schrieb in der Folge mehr als 60 Romane, war fünfmal verheiratet, hatte 1974 mysteriöse Visionen und verbrachte den Rest seines Lebens damit herauszufinden, ob sie göttlichen oder psychotischen Ursprungs gewesen waren; nach einem Schlaganfall starb er am 2.3.1982 in Santa Ana, California.

    Philip K. Dick ist er Metaphysiker unter den SF-Autoren; er hat so ziemlich alle philosophischen Grundprobleme von der Erkenntniskritik bis zur politischen Ethik in Handlung gebracht.

    Im Haffmans Verlag liegen mit Variante zwei (inzwischen) vier Bände der zehnbändigen Gesamtausgabe von Philip. K. Dicks Science-Fiction-Geschichten vor.

    Zudem sind weitere SF-Romane in Vorbereitung.

    (Haffmans Verlag)

  • "Spät hat sich mit dem Haffmans Verlag im deutschsprachigen Raum endlich jemand finden lassen, der Philip K. Dick durch eine umfassende, gutedierte Ausgabe seiner Werke gerecht wird."
    (Liquid Sky - Quelle: Haffmans)

  • "Was Kafka für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war, war Philip K. Dick für die zweite."
    (Art Spiegelman - Quelle: Heyne)

  • "Lange vor Filmen wie The Truman Show oder Matrix zeigte Dick, was es bedeutet, in einer künstlichen Wirklichkeit zu leben. Und er schrieb damit zugleich den besten Romane über das Amerika der fünfziger Jahre, den ich je gelesen habe." (Ursula K. Le Guin - Quelle: Heyne)

  • "Philip K. Dick gelingt, was seine heutigen Nachahmer auf dem Gebiet der Fiktionen über virtuelle Räume, die sogenannte Cyberspace-Literatur, vergeblich versuchen." (Frankfurter Rundschau - Quelle: Heyne)

  • "Philip K. Dick gehört zu den interessantesten, undgewöhnlichsten und intelligentesten amerikanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts." (Detlef Diederichsen - Quelle: Heyne)

  • "Einer der besten Autoren der Science Fiction, eigentlich der Gegenwartsliteratur. Ihn zu lesen, ist ein Trip." (Bayerischer Rundfunk - Quelle: Heyne)





  • Quelle für Übersetzer: Heinz Zwack selbst