890890
Serie UTO 2 (Bröll) #1
Autor Wilhelm W. Bröll
Titel Das tönende Licht
Zukunfts-Roman
Verlag Hönne Verlag
Balve
(Gebr. Zimmermann)
VerlagsNr. 169
Jahr 1952
Nachdrucke
  • 1960: "UTOPIA Zukunftsromane" Heft # 207: "Freiwillige für Mondstart - Wissenschaflter setzen ihr Leben ein" · Erich Pabel Verlag, Rastatt · o. J. (08. Januar 1960) · 63 S.  
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    W. W. BRÖLL
    [ Wilhelm Wolfgang Bröll (1913-1989) ]

    DAS TÖNENDE LICHT
    [ Serie "UTO 2" # 1 ]

    Man schreibt das Jahr 1975. Seit Jahren sind die riesigen Fernrohre der Beobachtungsstation des Mount Palomar ins All gerichtet Gewaltige Atommeiler liefern die Energie von mehreren Millionen Volt, um den Strahlenspiegel, mit dem Professor Pearson eine Verbindung mit anderen bewohnten Welten anzubahnen versucht, zu versorgen.

    Die amerikanische Air-Co. und die japanische Maru-Gesellschaft wetteifern im Bau der ersten bemannten Weltraum-Rakete. Von beiden Seiten werden Werkspione eingesetzt, die das Treibstoff-Geheimnis der Konkurrenzgesellschaft erkunden sollen. Wird es gelingen, durch den Bannkreis der tödlichen All-Strahlen zu stoßen?

    Wird es gelingen, wie Professor Pearson es voraussagt, durch atomare Energie Atmosphäre auf dem Mond zu erzeugen?

    Wird es gelingen, den Mond zu einer Zwischenstation der Welten auszubauen?

    In den Geräten der Forschungsstation Professor Pearsons wird eines Nachts ein Strahlenstreifen registriert; es sind Strahlen, die mit großer Energie aus dem All auf die Erde gerichtet werden. Man verstärkt diese Strahlen, untersucht das grünliche Licht mit komplizierten Meßgeräten und man vernimmt zum ersten Male ein Geräusch aus einer anderen Welt; ein Geräusch, das den hohen Tönen einer Orgel gleichkommt. Ist es eine Botschaft?

    Hat man die Verbindung mit einer anderen Welt gefunden?

    Mit atemraubender Spannung beschreibt W. W. Bröll diesen Vorstoß in den Weltenraum.

    Impressum: © 1952 by Hönne-Verlag, Balve i. Westf. · 1. Auflage · Verlags-Nr. 169 · Druck: Buchdruckerei Gebr. Zimmermann, Balve · Einband: Großbuchbinderei Schälter & Co., Sundwig i. Westf.

    HÖNNE-VERLAG · BALVE i. WESTF.
    [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve i. W. ]

    [ OA | 1952 | 271+1=272 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,30 | mit Werbung für Band # 3 der Trilogie auf dem hinteren Buchdeckel: "Unser Zukunftsroman TOD AUS DEM ALL ist der Schlußband der beiden großen vorhergegangenen Romane DAS TÖNENDE LICHT und ATOMSTADT UTO 2, aber in sich abgeschlossen . . . " ]

    [ TG Katalog-18 | Illmer-59 | Serowy # 163-1 | Bestandskatalog der Sammlung Ehrig # 6-20 | dnb+ ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Das Autoren-Porträt: "W. W. Bröll" in: TRANSGALAXIS # 9 (August 1959).

  • Jörg Weigand: "Wilhelm Wolfgang Bröll" in: "Bibliographisches Lexikon der utopisch phantastischen Literatur" · Corian Verlag Heinrich Wimmer, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung: 88. Erg. Lfg. Dezember 2008:

    "Der Unterhaltungsautor Wilhelm Wolfgang Bröll ... gehört zu jenen Massenschreibern, die nach Kriegsende den Markt der gewerblichen Leihbüchereien und den Kioskmarkt der Heftromane mit ihren Krimis, Western und utopischen Romanen belieferten. Bröll hat darüber hinaus eine üppige Produktion von Jugendbüchern aufzuweisen, zu einem erheblichen Teil Nacherzählungen von Fernsehserien wie "Fernsehhund Lassie" oder "Bonanza". Außerdem hat er Hörspiele verfasst und arbeitete als Koautor an Fernsehfilmen mit. Die Qualität der von Bröll verfassten Texte rangiert sowohl stilistisch wie vom Ideenreichtum her im unteren Niveau, den "Sprung nach oben" als Autor hat er nie geschafft ...

    ... Wilhelm Wolfgang Bröll war ein typischer Unterhaltungsautor der unmittelbaren Nachkriegszeit ab 1945. Der ungeheure Bedarf des ausgehungerten Lesepublikums wollte gestillt werden; die gewerblichen Leihbüchereien blühten und verlangten mehr nach Masse statt nach Klasse. W. W. Bröll war in der Lage, solche Lektüre zu liefern: Krimis, Western und vor allem Zukunftsromane. Während Bröll beim Western und Krimi solide Hausmannskost ablieferte, die nicht besonders spektakulär war, blieb er bei seinen Zukunftsromanen wohl weit unter seinen Möglichkeiten zurück.

    Er orientierte sich stark an Vorbildern wie Hans Dominik oder Rudolf Daumann, blieb aber unter deren Niveau - stilistisch wie inhaltlich. Seine Romane vermögen weder in der technischen Voraussicht noch in der politisch-sozialen Spekulation auch nur im Geringsten zu überzeugen. Dennoch konnte er insgesamt 25 solcher Romane bei der (Leihbuch-) Verlagsgruppe Zimmermann ... unterbringen, darunter eine Trilogie von Jugendbüchern, die aber im Niveau auch nicht herausragt ...

    ... Seine zu Lebzeiten gerne und oft gelesenen Zukunftsromane, dies belegen die Ausleihkarten der gewerblichen Leihbüchereien, haben für die heutige Zeit nur noch eine eher gering einzuschätzende Bedeutung."

  • "Wilhelm Wolfgang Bröll" auf "de.wikipedia.org".