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Autor Jürgen vom Scheidt
Titel Männer gegen Raum und Zeit
Science Fiction Roman
Verlag Wiesemann Verlag
Wuppertal-Barmen
VerlagsNr. 18
Jahr 1958
Titelbild 2 Johnny Bruck
Nachdrucke
  • 1959: "TERRA Utopische Romane" Heft # 56 · Arthur Moewig Verlag, München · Gekürzter Nachdruck · o. J. (20. März 1959) · 62 S. · mit einer ganzseitigen Innenillustration · Cover: Johnny Bruck (Signatur).
  • 2015: "Terra Utopia" Band # 30 · vss-Verlag Hermann Schladt, Frankfurt am Main · eBook (pdf, ePub, mobi, Kindle): Euro 2,99 · April 2015 · 287 S. · Cover: Armin Bappert · mit einem Nachwort des Autors von 2015: "Eine Zeitreise der ganz anderen Art".
    "Das eBook enthält zum einen den bereits 1957 von dem damals 17-jährigen Jürgen vom Scheidt geschriebenen Roman in ungekürzter und vom heute 75 Jahre alten Autor aktuell überarbeiteten Fassung.
    Zum Zweiten einen Anhang, fast in gleicher Länge wie der Roman selbst, ein autobiographisches Essay, in dem Jürgen vom Scheidt, heute ein vielbeachteter Psychologe, Sachbuch- und SF-Autor und Veranstalter sehr beliebter Schreibseminare, auf die fast 60 Jahre, die seit der Erstveröffentlichung seines Erstlings vergangen sind, zurückblickt, und damit fast eine Geschichte der Science-Fiction in Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg liefert.
    Ein faszinierendes Werk für alle SF-Freunde, die sich mit etwas mehr als dem reinen Konsum spannender Romanlektüre (der im Roman selbst allemal geboten wird) befassen wollen."  
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    JÜRGEN VOM SCHEIDT  [ *1940 · alias Munro R. Upton (SP) ]

    MÄNNER GEGEN RAUM UND ZEIT
    Ein Science Fiction Roman in der Reihe der Sirius Zukunftsromane

    Die letzte Transition brachte die Raumkugel "Magellan" in das unbekannte Gebiet der acht Sonnen. Dort draußen - durch unzählige Lichtjahre von zu Hause getrennt - wurden sechs Männer von vier verschiedenen Planeten in einen Strudel unglaublicher Abenteuer gerissen. Sie befanden sich mitten im Zentrum der Katastrophe, als die Ultrasupernova acht Fixsterne zu einer einzigen Atomhölle verschmolz und jenes Stäubchen "Magellan" über den Abgrund zwischen den Milchstraßensystemen schleuderte.

    Die Suche nach normalen Welten in einem Spiralnebel, der zu über neunzig Prozent aus Antimaterie bestand, dauerte lange, aber sie hatten Erfolg! Sie fanden Sarel, die silberne Sonne, und den Planeten Paradon, auf dem sie die überraschende Lösung eines der größten Welträtsel erwartete.

    Was verwandelte jenen Mond in eine bösartig glühende Atomhölle? Wer schuf die herrlichen Städte auf einem Planeten, der nur von singenden Automaten "belebt" war?

    Aber wichtiger noch als die Beantwortung dieser Fragen war die Lösung des Problems, den Rückweg durch Raum und Zeit in die heimatliche Galaxis zu finden. Zur Lösung dieser Aufgabe hätte man einen vierwertig logischen Superrobot benötigt, und selbst der geniale Kommandant Rani stand dieser Aufgabe machtlos gegenüber, bis ...

    Ja, bis eine Macht eingriff, die alles andere an Unglaublichkeit noch übertraf!

    Alin, der Android, wurde durch die Männer der "Magellan" von einem Los befreit, wie es noch kein Wesen zuvor erlitten hatte, und er zeigte seine Dankbarkeit, indem er ihnen den Weg in die so ferne Heimat wies. Er stieß damit das Tor zu einem neuen Zeitalter auf, das die unfaßbaren Wunder des 8. Jahrtausends noch um vieles übertraf.

    Ein Sternenabenteuer, das uns die Unglaublichkeiten einer fernen Zukunft plastisch vor Augen führt, aber auch eine gewaltige Mahnung für unser Zeitalter, das sich anschickt, Konflikte zu entfesseln, die uns heute noch unvorstellbar erscheinen, und gleichzeitig der Versuch eines Ausweges aus dieser Gefahr.

    Der vorliegende Roman wurde von der literarischen Abteilung des Science Fiction Clubs Deutschland geprüft und erhielt das Prädikat "Space Opera".

    Impressum: © by Verlagsbuchhandlung Georg Wiesemann oHG. Wuppertal-Barmen, Postfach 831 · Verlags-Nr. 18 · 1. Auflage · Gesamtherstellung: Gebr. Zimmermann, Balve/Westf. · Ein Sirius-Zukunftsroman in der Reihe der WIEBA-ROMANE.

    VERLAGSBUCHHANDLUNG GEORG WIESEMANN OHG - WUPPERTAL-BARMEN

    [ OA | o. J. (1958) | 1. Auflage | 254 S. (9-254) | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 ] +

    [ TG # 3 - Apr 1958 | Illmer-227 | Serowy # 1073-1 | dnb+ ]

    Publikations-Chronologie:

  • April 1958: Erstausgabe als Leihbuch.
  • März 1959: Gekürzter Heftnachdruck.
  • April 2015: Neuausgabe als eBook mit dem Text der Leihbuch-Erstausgabe (in einer vom Autor aktuell überarbeiteten Fassung).

    Klappentext des TERRA Heftes # 56:

  • Seit einigen tausend Jahren hat die Menschheit das Universum erobert und verschiedene Planeten der Milchstraße besiedelt. Doch selbst hier, wo Menschen glauben, daß es bald nichts mehr zu entdecken gäbe, ereignen sich Dinge, die Rätsel aufgeben. Für diese Zeit scheinen sie nicht von allzu großer Bedeutung zu sein. Aber bei näherer Betrachtung erweist es sich, daß sie nahezu unlösbar sind. Vor solch einer Situation stehen eines Tages die Männer des Forschungsschiffes MAGELLAN. Der Mann, nach dessen Namen das Schiff benannt ist, galt im Mittelalter als einer der größten Abenteurer der Geschichte. Seine Entdeckungen waren für die Erde von größter Wichtigkeit -, die Entdeckungen der Männer in der MAGELLAN aber von einer unvorstellbaren Gefahr.

    Beim Ausbruch einer Supernova werden sie über Raum und Zeit hinweg in ein anderes Universum geschleudert. Die Möglichkeit einer Rückkehr scheint ausgeschlossen, solange sie im Zentrum einer erkalteten Sonne gefangen gehalten werden. Selbst jetzt, als es für sie keine Hoffnung mehr geben kann, ist die Zeit der Entdeckungen längst noch nicht vorbei ...

    Materialien / Rezensionen:

  • SF-Dinosaurier auf "a3khh.blogspot.de" am 04.09.2013 (besprochen wird das Terra-Heft):

    "Eine gekürzte Version des gleichnamigen Leihbuchs. Gottseidank gekürzt, möchte ich sagen. Das erkennt man deutlich, wenn man den Klappentext des Wiesemann-Leihbuchs von 1958 liest ...

    ... Ich möchte mal so sagen: Unwissenschaftliches Geschwurbel wie so viel dieser Zeit. Aber - und das hebt den Roman trotz allem über einige andere Machwerke hinweg - ohne militanten Rassismus oder excessive Gewaltdarstellungen. Ich persönlich fand ihn nur mäßig interessant, was aber auch an meinem Zugang von heute aus, ein halbes Jahrhundert nach der Erstveröffentlichung, liegt."

  • Ralf Boldt: "Ein Roman aus der goldenen Zeit der SF in Deutschland und ein fundiertes Nachwort (von gleicher Länge)" auf "amazon.de" (zur eBook-Neuausgabe):

    " ... Doch nicht der Roman an sich ist das wichtige an diesem eBook, sondern das Nachwort. Das besteht nicht aus ein paar wenigen Seiten und hat nicht den Tenor "Ich war jung und kann nichts dafür", sondern ist eine überaus ausführliche Bewertung der SF damals und heute. Der heutige Jürgen vom Scheidt steht noch immer voll hinter diesem Roman (sonst würde er ja auch nicht noch einmal erscheinen).
    Der Roman ist eine positive Utopie, technikbegeistert und weltoffen. Nicht nur die Technik, auch die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt. Vom Scheidt ordnet ihn in den zeitlichen Kontext der 50er Jahre ein und macht sich Gedanken zur Entwicklung von Technik und Gesellschaft vom Gestern zum Heute.
    Gerade diese Gedanken und Betrachtungen machen den Reiz des eBooks aus, denn Jürgen vom Scheidt hat viel zu erzählen und das überaus eloquent und fundiert. Gerade der Text des Nachwortes macht Spaß zu lesen. Es ist eine kleine Entwicklungsgeschichte der SF und damit spannend für alle Interessierte.
    Kurz: das eBook ist eine lohnenswerte Anschaffung. Für kleines Geld bekommt der Leser einen Einblick in die SF der Anfangszeit in Deutschland und eine launige Betrachtung, wie der Weg bis heute sich darstellt."