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Autor William Voltz
(Willi Voltz)
Titel Sternenkämpfer
Space Opera
Verlag Wiesemann Verlag
Wuppertal-Barmen
VerlagsNr. 39
Jahr 1958
Titelbild Henriette (?) Ranitz (?) / Ranuth (?)
Titelbild 2 David Egge
Nachdrucke
  • 1959: "UTOPIA Zukunftsroman" Heft # 200: "Sternenkämpfer und Raumpiraten · Wade Quentins Abenteuer im galaktischen Krieg" · Erich Pabel Verlag, Rastatt · o. J. (20.11.1959) · Gekürzt und textlich bearbeitet · 63 S. · Cover: Johnny Bruck.
  • 1977: "Bruna Science Fiction" # 77: William Ch. Voltz "Sterrencommando" · Übersetzung ins Niederländische von Elly Schuring-Vooren · Verlag Bruna, Utrecht & Antwerpen · 190 S.
  • 1979: "UTOPIA CLASSICS" TB # 2: "Sternenkämpfer · Ein Mann und sein Roboter - unter Raumpiraten und Extraterrestriern" · Gekürzte, vom Autor bearbeitete Neuausgabe · März 1979 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · 161 S
  • 1987: "Moewig SF" TB # 3772: "Sternenkämpfer: Science Fiction Klassiker" · "Neuauflage" (= unveränderter Nachdruck von UC # 2) · Arthur Moewig Verlag, Rastatt · 161 S. · Cover: David Egge.
  • Klappentext der beiden TB-Ausgaben:
    "Ein Roboter erzählt: Meine Seriennummer lautet Tna 347-56, aber mein Herr besteht darauf, mich Shaw zu nennen. Mein Herr ist Wade Quentin. Er gehört zu den Sternenkämpfern der Liga, die überall dort eingreifen, wo der Friede unter den Sternenvölkern bedroht ist. Ich selbst stehe Wade zur Seite und tue alles, um ihn vor Gefahren zu schützen. Daß ich so handle, ist logisch, denn ich gehorche den Gesetzen der Erbauer."
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    WILLIAM CH. VOLTZ
    [ Wilhelm "Willi" Karl Voltz (1938-1984) ]

    STERNENKÄMPFER

    Wenn die Buchgemeinschaft "Transgalaxis" - Deutschlands führendster Utopia-Spezial-Versand - gerade dieses Werk ihren Mitgliedern widmet, ist dies ein Werturteil "par excellence". Aus vielen Manuskripten ausgewählt, besticht dieser Roman in seiner großartigen Spannung, in seinen Ideen und mit seiner flüssigen Sprache. Die Geschichte beschreibt eine Zukunft, die trotz aller phantastischen Ereignisse immer real bleibt. Es ist die Geschichte Wade Quentin's, des Beauftragten der Sternenkämpfer-Liga, erzählt von dem positronischen Gehirn seines Robotgefährten "SHAW" mit der Seriennummer TNA 347-56. Die Truppe der "Sternenkämpfer" wurde aufgestellt, als im Jahre 2495 die vereinigten Sternkolonien den Krieg gegen den Mutterplaneten Terra begannen. Es war ein einsamer und fast aussichtsloser Kampf, den dieses Team begann - ein Kampf gegen Menschen und Dinge - gegen Zeit und Wissen einer fernen Epoche.

    Welche Macht besitzt der extraterristische Telepath des Planeten BOSTIK und auf wessen Seite steht er? Wer ist der eigentliche Feind am Rande der Milchstraße - sind es die Raumflotten der Rebellen oder die Söldner der Sternenreiche? Der Friede eines Universums steht auf dem Spiel und Wade Quentin hat nichts als den Willen, ihn zu erhalten. SHAW, der Robot ist mehr als eine Kampfmaschine - er ist humanoid und - - - das müssen Sie selbst lesen - es ist einmalig erzählt!

    Gehen Sie mit Quentin und SHAW diesen Weg ins phantastische Abenteuer. Versuchen Sie die Lektüre vor dem Schluß einzustellen - es wird Ihnen unmöglich sein!

    "Sternenkämpfer" - eine großartige Space Opera über Raum und Zeit!

    Copyright by Verlagsbuchhandlung Georg Wiesemann oHG, Wuppertal-Barmen · Verlagsnummer 39 · 1. Auflage · EIN WIEBA-ROMAN · Gesamtherstellung: Graphische Werkstätten, H. Mühlinghaus, Lintorf.

    Verlagsbuchhandlung Georg Wiesemann oHG · Wuppertal-Barmen

    [ OA | o. J. (1958) | 1. Auflage (Gesamtauflage: 1.500) | 264+1=265 S. | 18,5 x 12,5 | Supronyl mit farb. ill. SU: DM 6,80 (Auflage: 300) +++ Leinenband mit goldgeprägtem Deckeltitel, SU und Vorsatzblatt "Sonderausgabe der Buchgemeinschaft Transgalaxis": DM 7,80 (Auflage: 1.200) | mit zwei Werbeseiten für die Buchgemeinschaft Transgalaxis ]

    [ TG # S - August 1958 ]

  • TRANSGALAXIS-Mitgliederband No. 1. Dazu Heinz Bingenheimer in TG # S:

    "Der Anfang! In diesen Tagen konnte TG die Vorarbeiten zur langerwarteten ersten Mitgliederausgabe zum Abschluß bringen. Da die Mitgliederzahl TG's einerseits erst mit rund 1.200 zu Buche steht, andererseits aber auch die täglichen Anfragen und Wünsche der Mitglieder Beachtung finden müssen, habe ich mich schon jetzt zu dieser Publikation entschlossen und mit dem Verlag zwecks Rentabilität der Auflage, und um einen günstigen Mitglieder-Preis zu ermöglichen, vereinbart, daß eine weitere kommerzielle Auflage von 300 Exemplaren gedruckt werden kann, die im Leihbuchhandel vertrieben wird. Die Gesamtauflage beträgt 1.500 Exemplare und somit wird dieses Buch im Handel nicht zu haben sein. Die Mitgliederausgabe erscheint in Sonderausstattung, Ganzleinenband mit Prägung, Widmungsvorsatz, gutes Papier und vierfarbigem Titel-Schutzumschlag."

  • TG kündigt diesen Roman wie folgt an: "Ein Science Fiction-Roman und ein deutscher Erstdruck. Der Autor ist Ihnen aus den TG-Kurzgeschichten nicht mehr unbekannt und mit diesem Roman steht Ihnen eine besondere Überraschung bevor. Das Manuskript lag einem größeren Kritikerkreis vor und der Prominenteste aus diesem Kreis, K. H. Scheer, faßte sein Urteil mit den Worten 'Das ist ein ausgezeichneter Roman' zusammen. Ich bin überzeugt, daß dieses Werk auch Ihren Beifall findet."

  • Jedoch: dieser Roman-Erstling von Willi Voltz wurde bei der Jahresumfrage des SFCD als schlechtester SF-Roman des Jahres 1958 "ausgezeichnet".

    Rezensionen / Materalien:

  • Hermann Urbanek: "William Voltz" in: "Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur" · Corian Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung:

    " ... Im Herbst 1958 kam der erste SF-Roman von Voltz auf den Markt: Sternenkämpfer. Das Buch war ein Reißer, der vor gängigen SF-Klischees dieser Tage nur so wimmelte: der furchtlose, fast übermenschliche Sternenkämpfer in Terras Diensten war ebenso vertreten wie außerirdische Sternkolonisten, bösartige Raumpiraten und nicht minder schurkische Außerirdische. Der Roman, der ein Jahr später unter dem Titel Sternenkämpfer und Raumpiraten als Heftroman nochmals aufgelegt wurde, hatte wenig positive Resonanz von Seiten der Leserschaft zu verzeichnen und wurde von den Mitgliedern des SFCD zum schlechtesten Roman des Jahres gekürt. Für eine Neuveröffentlichung wurde der Roman dann vom Autor selbst vor allem stilistisch überarbeitet."

  • Heinz F. Schöller: "Roboter, Sternenkämpfer und Mutanten - die Legenden des William Voltz" in: "MAGAZIN für Abenteuer-, Reise- und Unterhaltungsliteratur" # 43 / 3. Qu. 1984 · Herausgegeben von Thomas Ostwald · "Edition Corsar" im Verlag Thomas Ostwald, Braunschweig · (Seite 37-44).

  • Jörg Weigand: "William Voltz - Mittler zwischen Welten" in: Jörg Weigand: "Das weite Feld der Phantasie: Aspekte deutscher Unterhaltungsliteratur · 111 Aufsätze aus 28 Jahren. 1996: EDFC, Passau ("Fantasia # 101/102") · Dieser Artikel wurde erstveröffentlicht in: "Börsenblatt" # 29/1985.

  • Hans Ulrich Böttcher: "Willi Voltz 1938-1984" in "Science Fiction Times" # 5/1984 und "Wolfgang Jeschke (Hg.): HEYNE SCIENCE FICTION MAGAZIN" # 10. HSF TB # 4085 · 1984: Heyne, München.

  • Horst Hoffmann (Hg.): "Willi Voltz Gedächtnisband" · 1984: Moewig, Rastatt.

  • Hermann Urbanek: "William Voltz - Leben und Werk" in: "Hans Joachim Alpers (Hg.): Science Fiction Jahrbuch 1985" · Moewig SF TB · 1984: Moewig, Rastatt.

  • auf der offiziellen Homepage "williamvoltz.de".