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Autor Gert Sandow
(Joachim Puhle)
Titel Die Leute der Marsflower
S. F.-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
VerlagsNr. 778
Jahr 1965
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

GERT SANDOW
[ G. / G. J. / J. G. / Gerd / Gert Sandow = Joachim Puhle (*1929) ]

DIE LEUTE DER MARSFLOWER
S. F.-Roman

Das - heute noch - Unglaubliche wird Realität. Das erste Raumschiff, vollbesetzt mit Aussiedlern und Kolonisten, ist unterwegs zum Mars. Einfache Leute sind es, die gewöhnlich Landwirtschaft und Bergbau betreiben. Die Technik des modernen Zeitalters sagt ihnen nicht viel. Und doch erschauern sie gelegentlich angesichts der schwarzen Abgründe des ewigen, endlosen Weltenraumes. Doch wer glaubt, daß die sechswöchige Reise langweilig wird - wie Hanny Porton dem Kommandanten vorhielt - sieht sich alsbald getäuscht. Nicht wackere Raumabenteuer sind es mit Piraten und fremden Intelligenzen, die es sowieso nicht gibt, sondern die Realitäten der Natur. Ein bißchen Aberglauben und ein bißchen Angst, Raumkrankheiten und technische Versager, furcheinflößende Gerüchte und Naturphänomene des Kosmos sind es, die Passagiere und auch die Besatzung in Atem halten. Glaubten Eddinborough und Smolskinow, der Franzose Dubroix oder der ewige Besserwisser Scholz zu Beginn der Reise, man müsse oder könne sich sechs Wochen lang die Zeit totschlagen, erkennen sie bei Ankunft am Mars, daß eine Seereise eigentlich gemütlicher ist.

Man darf glauben, so und nicht anders wird es sein, wenn eines Tages in sicherlich nicht allzuweiter Zukunft erste Siedler zu anderen Planeten aufbrechen. "Die Leute der MARSFLOWER" ist an sich kein utopischer Roman, sondern reales Erlebnis, nur der Zeit ein bißchen vorgegriffen. Technisch und physikalisch exakt fundiert, ohne mit unverständlichen Fachausdrücken zu operieren, bringt uns SANDOW hierin noch in der Phantasie erlebnishaft nahe, was morgen Wirklichkeit werden dürfte - - -

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. Menden/Sauerland

[ OA | o. J. (1965) | 254 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl | mit einer Werbeseite für die EUROTOPIA ] +