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Mittwoch, 10. Juni 2026
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 55
Die populärsten Einträge
1. Manfred Langrenus
Reich im Mond (10942 x)
2. W. Brown
2'30 vor der Zeit (10675 x)
3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9663 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9273 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8778 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8703 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8542 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8320 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8308 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (8199 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


Disclaimer

Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten - sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten - ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein
detaillierter Disclaimer


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PLANET IM NEBEL

Die Bücher von Erich Dolezal haben den Reiz, der Entwicklung der Technik immer um einen Schritt voraus zu sein und dabei doch immer im Bereich des Möglichen, ja Wahrscheinlichen zu bleiben.

Diesmal steht die Erforschung des Planeten Venus im Mittelpunkt. Zwei junge Ingenieure, Dan Barringer und Wolfgang Janssen, verbringen ihren Urlaub in Arizona, wo Barringers Vater ein Weltraumobservatorium leitet. Ein Freund der Familie, Professor Clusius, kommt dorthin auf Besuch. Auch er ist Spezialist auf dem Gebiet der Raumtechnik und befaßt sich besonders mit der Frage, wie man die Venus für Menschen bewohnbar machen könnte.

Noch ist dort die Luft nicht atembar, aber sie wird künstlich mit Sauerstoff angereichert, und die ersten Pflanzen wurden schon angesiedelt. Es besteht auch bereits eine Versuchsstation, die mit Schimpansen als Versuchstieren besetzt ist. Alle übrigen Anlagen funktionieren vorläufig automatisch, sodaß die Beobachter auf der Erde Funk- und Fernsehverbindung mit der Venus haben und die Lebenszeichen der Schimpansen auf der Erde registriert werden können.

Während die vier Männer in Arizona ihre Tage mit wissenschaftlichen Gesprächen und Beobachtungen verbringen, kommt von dem Erdsatelliten S9, der zur Beobachtung eingesetzt ist, der Befehl an Barringer und Janssen, sofort dorthin abzufliegen. Auf S 9 erwartet sie die alarmierende Nachricht, daß alle Funkverbindungen zur Venus ausgefallen seien. Zwar stellen sich diese nach kurzer Zeit wieder ein, aber die Schimpansen geben keine Lebenszeichen. Plötzlich landet auf S 9 ein Raumfahrzeug, das von einem Schimpansen der Venus-Station gesteuert wird. Das Tier war seinerzeit auf Raumfahrten trainiert worden, sodaß es imstande war, selbsttätig von der Planetenstation abzufliegen. Freilich kann es sich den Menschen auf S 9 nicht verständlich machen, aber aus seiner Ankunft schließen alle, daß irgend etwas Außergewöhnliches vorgefallen sein müsse. Es bleibt also nichts übrig, als schon jetzt mit allen Vorsichtsmaßnahmen eine Landung auf der Venus zu versuchen. Professor Clusius und die beiden Ingenieure entschließen sich zu diesem Erkundungsflug und nehmen auch den Reporter Fred West mit.

Bei der Ankunft auf der Venus erleben die Forscher höchst seltsame Dinge., Atomkräfte, Lebewesen vom Planeten Atair und neue Erfindungen spielen darin eine Rolle. Die Geschehnisse sind spannungsgeladen und verlieren doch nie den Zusammenhang mit den bereits gesicherten wissenschaftlichen Tatsachen und mit den Ergebnissen der jüngsten Weltraumflüge. Ein utopisches Buch, das man interessierten jungen Lesern von 12 Jahren an gerne in die Hand geben wird.