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Samstag, 18. April 2026
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 42
Die populärsten Einträge
1. Manfred Langrenus
Reich im Mond (10757 x)
2. W. Brown
2'30 vor der Zeit (10431 x)
3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9507 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9123 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8613 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8566 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8390 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8188 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8164 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (8071 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


Disclaimer

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detaillierter Disclaimer


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FREDER VAN HOLK
[ Paul Alfred Müller (1901-1970) · alias Werner Keyen ]

HUMUS

Um eine segensspendende, aber auch gefährliche Erfindung spannt Freder van Holk die Handlung seines neuen Romans. Mit dem Virus kann man ebenso Steppen in fruchtbares Ackerland wie ganze Städte in Friedhöfe verwandeln. Dem Verfasser geht es aber hier um mehr als nur um ein chemisch-technisches Problem. Mit der Fragestellung nach der Entscheidung über die gewollte Wirkungsmöglichkeit stellt er einen Zeitspiegel vor uns hin und zeigt uns die Menschen ohne Tünche und in der ganzen Erbärmlichkeit des eigenen Ichs.

Aber schließlich bleibt Freder van Holk doch nicht im Negativen stecken, sondern legt das Wertvolle im Menschen frei und läßt es wachsen. So verknüpft der Autor, wie in seinen anderen Romanen, auch hier mit dem Kampf um eine Erfindung und deren Auswertung Schicksale von Menschen, denen es nicht erspart bleibt, sich mit den Ereignissen ihrer Zeit und mit den Konflikten im eigenen Innern auseinanderzusetzen. Freder van Holk offenbart sich dabei wieder als ein feiner Beobachter und starker Gestalter gegenwartsnahen Lebens, als ein Meistererzähler, der in seine Werke eine ungewöhnliche dramatische Spannung zu legen versteht.

Impressum: © 1952 by Bielmannen-Verlag, München · Umschlag: O. Schmailzl · Typographie: Karl Maria Biehl · Satz und Druck: Emil Biehl GmbH Graphischer Großbetrieb, München 2 BS 211, Schillerstraße 33.

BIELMANNEN-VERLAG · MÜNCHEN 2 BS 211

[ OA | 300 S. | 19 x 13,5 | Beiger Halbleinenband m. Deckelvignette, goldgeprägtem Rückentitel u. farb. ill. SU: DM 7,80 // Beiger Leinenband (sonst wie vor): DM 8,80 ++ Roter Leinenband ohne Deckelvignette m. braungeprägtem Rückentitel u. SU | mit Foto von Freder van Holk ("der Meistererzähler des technisch-wissenschaftlichen Zukunftsromans") auf der rechten SU-Klappe ] +=

[ Vertrieb der Restauflage ab 1953 durch den Gebr. Weiss Verlag, Berlin ]

[ TG Katalog-45 | Illmer-361 | Serowy # 597-320 | ddb+ ]

[ Für den Roman "Humus" verwendete PAM den Heftroman "Die flüssige Pest", den er als Lok Myler 1934 in der Heftserie "SUN KOH" im A. Bergmann Verlag, Leipzig veröffentlicht hatte ]