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Sonntag, 12. Juli 2026
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 19
Die populärsten Einträge
1. Manfred Langrenus
Reich im Mond (11048 x)
2. W. Brown
2'30 vor der Zeit (10802 x)
3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9762 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9373 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8882 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8812 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8652 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8418 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8403 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (8299 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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K. W. BROWNE
[ Joachim Heinrich Rennau (1919-1993) · alias Jim Gray · alias Hurry Cane ]

AGENTIN ILONA
[ Serie "Geheimagent Drei-Elf" # 1 ]

Am 21. Dezember 1949 begann K. w. Browne in der deutschen Illustrierte "Pinguin" mit seinen Enthüllungen über die Arbeit der Geheimdienste der Weltmächte in der Gegenwart. Dieser Tatsachenbericht schlug wie eine Bombe ein; denn zum erstenmal in der Geschichte der unsichtbaren Front wurde hier rückhaltlos aus der Schule geplaudert. Ein amerikanischer Zeitungskonzern mit 28 angeschlossenen Tageszeitungen interessierte sich sofort für den Bericht, zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften in ganz Westeuropa, selbst in den Ländern hinter dem eisernen Vorhang übernahmen ihn.

Heute setzt K. W. Browne im vorliegenden Roman diesen Bericht fort und enthüllt das verückteste und bedenklichste TOP SECRET dieses Jahrhunderts. Das Geheimnis der Fliegenden Untertassen!

Sieben Geheimdienste haben die Agentin Ilona gejagt, um das Mysterium der UFOs, der unbekannten Flugobjekte, zu entschleiern. Die merkwürdigsten Theorien wurden gebildet, ja, man hielt es für möglich, daß es sich bei diesen Flying Saucers um Raumschiffe von einer anderen Welt handelt könnte . . .

K. W. Browne gibt hier die erste wirklich zutreffende Darstellung. Er kann natürlich die an diesen Vorgängen beteiligten Spionage-Organisationen nciht bloßstellen. Namen und Schauplätze wurden verändert; nur die Beteiligten selbst wissen umd die Details. Aber darum geht es hier auch nicht: Das WIE des Kampfes an der unsichtbaren Frotn soll authentische dargestellt werden. Der große Zusammenhang.

K. W. Browne nennt seinen Bericht bewußt einen "Roman", um nicht mit Autoren verwechselt zu werden, die den umgekehrten Weg gehen und Phantasieprodukte als "Tatsachen" bezeichnen. Der Verlag hat die deutschen Rechte des vorliegenden Berichtes erworben und wird weitere Enthüllungen dieses Kenners der unsichtbaren Front bringen.

Impressum: Verlagsbuchhandlung H. Bethke - Eschwege · Alle Rechte vorbehalten · Gesamtherstellung: Rud. Gottlieb, Bramsche.

VERLAGSBUCHHANDLUNG H. BETHKE · ESCHWEGE

[ OA | o. J. (1958) | 269 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl | Reihe "Die unsichtbare Front · Spionage - Sabotage - Verrat" | mit einer Werbeseite für den Folgeband "Der Fall 7 A 9" von K. W. Browne (siehe Cover 2) | Cover: Johnny Bruck (Signatur) ]

  • K. W. Browne ist ein Pseudonym von Joachim (Heinrich) Rennau. Joachim Rennau war Journalist und Schriftsteller und schrieb Unterhaltungsliteratur für Heft- und Leihbuch-Verlage vom Abenteuerroman über den Krimi und Western bis hin zur Science Fiction und zum Sittenroman. Im Uta-Verlag Sinzig war er der Hauptautor von Serien wie "Billy Jenkins", "Tom Prox", "Pete". Seine bekanntesten Pseudonyme waren "Rolf Randall", "Hurry Cane", "Charlie Grant", "Rolf Rennau".

    "Seine Bücher gelten bei den Lesern und Sammlern als die großen Abenteuerklassiker der Leihbuchära" (JÖRG WEIGAND in: "Träume auf dickem Papier" (Nomos Verlag, 1995 | Seite 65-66).

  • Science Fiction schrieb er unter seinem eigenen Namen (Das Leihbuch "Der gestohlene Tod" - Caramba-Bücherei, 1951), als James S. White ("Frauen für Pleja" - Utopia Großband Heft # 9, Pabel Verlag, 1954) und als Jim Gray (Das Leihbuch "Die weiße Pest" - Bewin-Verlag, 1955).

    Rezensionen / Materialien:

  • siehe: Joachim Rennau "Der gestohlene Tod".

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