3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9519 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9135 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8630 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8581 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8405 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8203 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8182 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (8086 x)
Die Hauszeitschrift des Gebrüder-Weiss-Verlages als Buch
Zukunftsromane aus der Leihbücherei
Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte)
gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970.
Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.
Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier,
eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt,
waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität,
haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.
Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.
Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank
Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn.
Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern,
die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden
(z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).
Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen,
vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.
Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans
mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.
Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha.
Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue.
Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken.
Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.
Rechte
Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern.
Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen
anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!
Copyright und Nutzung dieser Datenbank
Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen
(um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen),
so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.
Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen
(z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung),
bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.
Impressum
Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten
Disclaimer
Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten -
sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten -
ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein detaillierter Disclaimer
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J. E. WELLS [ Eberhard Seitz (*1912) · alias Enrico Antares · alias Henry Sherwood ]
EINER BLIEB ÜBRIG
Zukunftsroman
Krieg im Andromeda-Gebiet! Mit Radium C-Bomben wird ein ganzer Planet vernichtet und seine Oberfläche zu Staub zermahlen. Verbranntes Gestein blieb zurück, sonst erinnerte nichts mehr an die vergangenen Millionen Bewohner und ihre auf höchster Stufe stehende Zivilisation und Technik.
Aber "Einer blieb übrig"! Mit Hilfe seines treuen Robots rettete sich der Mensch Warikon aus einer tiefen Höhle, in der er verschüttet lag, als die Katastrophe sich ereignete.
Es ist großartig, zu lesen, wie Warikon, der sich selbst zum Präsidenten seines zerstörten Planeten ernannte, Schritt für Schritt vorging, um neues Leben aus der verbrannten Erde zu stampfen. Erst war es nur sein treuer Robot Pil, dann kam ein zweiter Robot hinzu, und schließlich . . . aber es wäre schade, dem Leser schon jetzt zu verraten, was sich alles eignete.
Es ist ein utopischer Roman im wahrsten Sinne des Wortes, und dennoch sind die geschilderten Ereignisse noch nicht einmal so unmöglich, wie es den Anschein hat. Wissen wir denn, ob wir nicht eines Tages vor der gleichen Katastrophe stehen? Vielleicht kann eines Tages jeder von uns die Rolle des Menschen Warikon spielen müssen. Das ist der tiefe Sinn dieses Buches, das unser allseits bekannter Autor J. E. Wells in seiner spannenden Art schrieb.
HÖNNE-VERLAG · BALVE i. W. [ Verlagsgruppe Gebr. Zimmermann, Balve i. W. ]
[ OA | o. J. (1960) | 239 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl: DM 6,80 | mit Werbung für die Buchgemeinschaft TRANSGALAXIS und die EUROTOPIA | mit Werbung für Zukunftsromane von J. E. Wells auf dem hinteren Buchdeckel ] +