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Montag, 23. Februar 2026
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 19
Die populärsten Einträge
1. Manfred Langrenus
Reich im Mond (10606 x)
2. W. Brown
2'30 vor der Zeit (10263 x)
3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9382 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (9011 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8489 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8444 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8263 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (8082 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (8056 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (7964 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


Disclaimer

Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten - sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten - ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein
detaillierter Disclaimer


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DANIEL F. GALOUYE
[ Daniel Francis Galouye (1920-1976) ]

WELT AM DRAHT
Ein utopisch-technischer Roman

Der Autor Daniel F. Galouye schildert in diesem utopisch-technischen Roman zwei Welten. Die eine ist wirklich, die andere unwirklich. In ihr sind Materie und Bewegung nichts anderes als das Spiel elektronischer Kräfte: grenzenlose Illusion, Fälschung.

Wer aber betreibt sie? Jene unbegreifliche Macht, die vernunftbegabte Wesen wie Marionetten dirigiert . . . Trotzdem gelingt einem Mann namens Douglas Hall der Durchbruch aus der Welt der Illusion in die Wirklichkeit.

Impressum: © 1964 by Daniel F. Galouye · © 1965 der deutschen Übersetzung by Wilhelm Goldmann Verlag AG München · Titel des amerikanischen Originals: Simulacron-2 (!) · Ungekürzte Ausgabe · Ins Deutsche übertragen von Tony Westermayr · Herausgegeben von Dr. Herbert W. Franke · Umschlagentwurf: Eyke Volkmer · Z 64 / WTB 057.

WILHELM GOLDMANN VERLAG - MÜNCHEN

[ DEA | 1965 | 185 S. (5-185) | 18,5 x 12 | Ln m. Deckellogo u. farb. ill. SU: DM 7,80 +++ Kt m. SU: DM 5,00 | Reihe "Goldmann Zukunftsromane" Band Z 64 - herausgegeben von Dr. Herbert W. Franke · mit 7 Seiten Verlagswerbung ]

Klappentext der SCIPIO Ausgabe:

In einer nicht zu fernen Zukunft wird jedes Produkt, bevor es in Serienproduktion geht, ausgiebig aus seine Marktakzeptanz hin getestet. Die Firma TEAG konstruiert zu diesem Zweck einen gigantischen Computer, der eine nahezu perfekt elektronische Simulation der wirklichen Welt ermöglicht, mit all ihren komplizierten Interaktionen. Bevölkert wird sie von mehreren tausend individuell entwickelten elektronischen Kunden, die in der Illusion existieren, sich in der richtigen Welt zu bewegen.

Douglas Hall, Direktor der TEAG, kommt eines Tages auf den Gedanken, daß auch seine Wirklichkeit nichts anderes sein könnte als eine Simulation. Er beginnt, seine direkte Umwelt in Frage zu stellen und sucht nach unwiderlegbaren Beweisen für die reale Existenz seiner selbst. Je intensiver er seine Suche betreibt, um so merkwürdigere Erfahrungen macht er. Manche davon drohen, ihn in den Wahnsinn zu treiben.

Aus dem Nachwort von Stefan Meduna:

... "Simulacron-3" wurde zweimal verfilmt, 1973 als deutscher TV-Zweiteiler (Regie: Rainer Werner Fassbinder) unter dem Titel "Welt am Draht" (unter dem Titel "Welt am Draht" erschien die deutsche Erstausgabe des Romans 1965 bei Goldmann), sowie 1999 von Roland Emmerich als Kinofilm unter dem Titel "The 13th Floor - Bist du was du denkst?". Beide Versionen weichen in mehreren Punkten von der Romanvorlage ab. Doch besonders Fassbinders Zweiteiler besticht durch eine ungeheure atmosphärische Dichte und erzählerische Intensität, die Galouyes Vorlage weitaus gerechter wird als die durchaus gelungene, aber auf die Sehgewohnheiten eines modernen Publikums zugeschnittene Hollywoodversion.

Daniel Francis Galouye wurde 1920 in New Orleasn geboren und diente von 1942 bis 1946 als Pilot der Navy. Seine erste Kurzgeschichte "Rebirth" wurde 1952 in dem Pulp-Magazin IMAGINATION veröffentlicht, für das auch Größen wie Robert A. Heinlein und Philip K. Dick schrieben. Sein erster Roman "Dark Universe" (dt. "Dunkles Universum", Goldmann 1962) - um eine Gruppe in einem Dunklen Tunnelsystem vegetierender Überlebender eines nuklearen Holocaust - erschien 1961 und war für einen "Hugo Award" nominiert. Mehr als 70 SF-Kurzgeschichten und vier weitere Romane folgten. Galouye starb 1976 im Alter von nur 56 Jahren. Trotz des nachhaltigen Einsflusses, den "Simulacron-3" auf die Science Fiction hatte, wird Galouyes umfangreiches Werk auch heute noch stark unterschätzt; selbst im englischsprachigen Raum sind gegenwärtig nur wenige seiner Erzählungen in aktuellen Auflagen verfügbar. Diese Neuedition seines wichtigsten Romans gibt dem deutschen Leser die Gelegenheit, einen der bedeutsamsten Meilensteine der utopisch-phantastischen Literatur neu- oder wiederzuentdecken.

Rezensionen / Materialien:
  • Rob Randall auf "dystopischeliteratur.org":

    " ... Um die Ausführungen von "Großmeister Aldiss" zu ergänzen: Galouyes Roman "Simulacron-3" ist nicht nur aufgrund der spannenden Handlung packend, sondern weil er sich unter den Vorzeichen des Computerzeitalters mit einem alten philosophischen Problem beschäftigt, dem man sich bei der Lektüre einfach nicht entziehen kann. Dieser Roman ist nicht so einfach zuzuschlagen  er wirkt nach. Bekanntere Werke, darunter berühmte Filme wie Matrix, wurden offensichtlich deutlich von ihm beeinflusst.

    Endlich ist Simulacron-3 wieder auf Deutsch erhältlich. Nach Aussagen des Verlages wurde die frühere, von Thorsten Hahn nicht zu Unrecht als "nachlässig" (1) bezeichnete Übersetzung an weit über 1000 Stellen überarbeitet. Das ist eine ganze Menge. Wahrscheinlich schmälert auch deshalb die Übersetzung das erste Mal das Lesevergnügen des deutschen Lesers nicht  selbst wenn der direkten Vergleich mit dem englischen Orginaltext immer noch den Wunsch nach weiteren Verbesserungen weckt."

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