3. Marion Zimmer Bradley
Raubvogel der Sterne (9251 x)
4. A. E. van Vogt
Welt der Null-A (8891 x)
5. Herbert W. Franke
Der grüne Komet (8360 x)
6. Karl Herbert Scheer
Überfällig (8329 x)
7. Robert A. Heinlein
Die grünen Hügel der Erde (8125 x)
8. W. Brown
Sklaven der Pirros (7966 x)
9. M. K. Robertson
Weltuntergang made in China (7931 x)
10. Ray Hale
Mächte der Tiefe (7846 x)
Die Hauszeitschrift des Gebrüder-Weiss-Verlages als Buch
Zukunftsromane aus der Leihbücherei
Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte)
gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970.
Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.
Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier,
eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt,
waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität,
haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.
Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.
Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank
Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn.
Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern,
die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden
(z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).
Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen,
vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.
Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans
mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.
Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha.
Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue.
Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken.
Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.
Rechte
Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern.
Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen
anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!
Copyright und Nutzung dieser Datenbank
Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen
(um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen),
so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.
Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen
(z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung),
bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.
Impressum
Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten
Disclaimer
Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten -
sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten -
ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein detaillierter Disclaimer
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RUDOLF HEINRICH DAUMANN [ 1896-1957 ]
DÜNN WIE EINE EIERSCHALE
Roman
[ statt des fehlenden Klappentextes eine zeitgenössische Rezension:
"In der Schule haben wir es gelernt. Später haben wir uns nie mehr Gedanken darüber gemacht. Die Erdschale ist tatsächlich dünn wie eine Eierschale. Darunter brodeln die Feuer. Wenn die Vulkane spucken, sterben manchmal ganze Städte wie Pompeji starb. Dünn wie eine Eierschale ist die Haut der Erde. Daumann hat einen Roman daraus gemacht, dem nichts fehlt: Das Exotische nicht, das Wild-Phantastische, angenehm Gruselige - und nicht die wissenschaftliche Begründung. Denn Daumann ist nicht nur ein effektvoller Erzähler, er ist auch ein Wissenschaftler. Er schwafelt nicht, er packt. Er schreibt zwar eine Utopie, aber wer im Atomzeitalter lebt, hält es auch nicht mehr für unmöglich, daß jemand die Erde aufsticht. Und dieses Buch, das schon bei seinem ersten Erscheinen Reihen-Auflagen erlebte, wurde vor der Endeckung der Atombomben geschrieben."
("Frankfurter Neue Presse" um 1950 - Quelle: Verlagsankündigung auf der Rückseite des Schutzumschlag von "Patrouille gegen den Tod" im Delta-Verlag (1950) mit Verlagswerbung für eine Ausgabe von "Dünn wie eine Eierschale" im Delta-Verlag (361 S., gebunden, DM 5,80, 50. Tausend). Diese Ausgabe konnte nicht verifiziert werden. Möglicherweise beziehen sich die Angaben auf die Glöckner-Nachkriegs-Ausgabe - gleiche Seitenzahl, gleicher Preis). ]
F. W. GLÖCKNER & CO. - MÜNCHEN
[ NA (erste Nachkriegs-Ausgabe) | o. J. (1946/1948) | 361+1=362 S. | 18,5 x 12,5 | HLdr / Leinen m. SU: DM 5,80 | Gedruckt in Fraktur | Copyright 1934 by Buch- und Tiefdruck GmbH, Berlin. US-E-167 Bernhard Funck Verlag, München. Druck: Max Schmidt & Söhne, München | mit Vermerk: "Rudolf H. Daumann, geb. 2. November 1897 in Waldenburg/Schl., gegenwärtiger Wohnsitz Potsdam ] +=
[ Das untere Cover gibt einen Auszug der Rundum-Illustration von Toni Zepf der Schützen-Verlag-Ausgabe von etwa 1943 wider. Diese Ausgabe hat im Impressum die Copyright Angabe "1937". Sie ist später erschienen, vermutlich um 1943. Gedruckt in Antiqua und der Text leicht verändert: bei dieser Ausgabe wurde - wohl aus politischen Gründen - der englische Lord, mit dessen Yacht die Fahrt nach Südamerika unternommen wird, durch einen italienischen Marchese ersetzt, ]
Laut Bloch (# 697) ist die Erstausgabe im Jahr 1937 unter dem Titel "Dünn wie eine Eierschale. Ein Roman" im Schützen-Verlag, Berlin erschienen. (372 S.) Die Deutsche Bibliothek (Nationalbibliografie) gibt für diese Ausgabe das Erscheinungsjahr 1936 und 362 Seiten an. Vermutlich ist "1937" und "362 Seiten" korrekt!
1934 als Jahr der Erstausgabe im Verlag Glöckner, München wird im web-Katalog des Antiquariats Krupka angegeben.
Im Katalog des Antiquariats Krikl, Österreich ist dazu angemerkt: "Die Ansicht, das Buch sei bereits 1934 im Münchner Glöckner Vlg. erschienen, dürfte vermutlich durch einen fehlerhaften Copyright-Vermerk (1934 statt 1937) in der nach dem Krieg in eben diesem Glöckner Vlg. erschienenen Neuausgabe entstanden sein."
Die älteste mir vorliegende Ausgabe (Schützen-Verlag, 21.-30. Tsd.) hat den Vermerk: "Copyright 1937 by Schützen-Verlag G.m.b.H., Berlin SW 68. Druck: Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH ( !!! ), Berlin SW 68." (ab)
Rezensionen / Materialien:
Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung.
Franz Rottensteiner: "Rudolf Heinrich Daumann" in: Joachim Körber (Hg.): "Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung: 11. Erg. Lfg. Okt 1987 (mit Bibliographie von Uli Kohnle).
"Daumanns erster SF-Roman war 'Dünn wie eine Eierschale' (1937), einer jener Romane, in denen sich die allzeit beliebte Gestalt des verrückten Wissenschaftlers . . . ein Geologe, Dr. Utrusque . . . tummelt . . . der, vermutlich aus Rache wegen der Ablehnung und Verspottung seiner Vulkantheorien durch die Wissenschaft, eine Reihe von Vulkanausbrüchen inszeniert . . . Die Ursprünge der Machtmittel Utrusques bleiben einigermaßen mysteriös, ebenso das eigentliche Ziel seiner Anschläge, aber der Roman ist flott erzählt, halbwegs spannend und durchaus lesbar." (Franz Rottensteiner)